Gespräch
- Mittwoch, 26. Mai 2021 10.00 – 13.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Ein Green Deal mit Russland? Aufgaben und Potenziale für die europäisch-russische Rohstoff- und Energiekooperation
Online-Fachgespräch
Die deutsch- bzw. europäisch-russischen Energie- und Rohstoffbeziehungen stehen vor einem fundamentalen Wandel. Die weltweiten Bemühungen zur Dekarbonisierung, darunter der European Green Deal der Europäischen Union, werden globale Handelsbeziehungen grundlegend verändern. Angesichts der Bedeutung, die vor allem die Einnahmen aus dem Ölgeschäft für die fiskalische Stabilität Russlands haben, stellt dieser Trend das Land vor enorme Herausforderungen. Gleichzeitig wird Russland unbedingt als Partner für den globalen Klimaschutz gebraucht: Das Land ist ein substanzieller Emittent von Treibhausgasen und aufgrund seiner Geographie und Größe auch von großer Bedeutung für die Bindung von Kohlenstoff etwa in Wäldern und Mooren und in Permafrostböden. Deshalb ist es unerlässlich, Russland in ein Regime von Emissionsminderungen auf Basis des von Russland ratifizierten Pariser Klimaabkommen einzubinden.
Das Fachgespräch soll Energie- und Rohstoffspezialist*innen, Umwelt- und Klimaaktivist*innen und grüne politische Akteur*innen aus Deutschland und Russland zusammenbringen, um einen Anstoß zur Debatte über die Zukunft der deutsch- bzw. europäisch-russischen Energiebeziehungen im Lichte dieser Herausforderungen zu geben.
Hintergrund
Diskussionspapier: Ein grüner Kompass für die Energie- und Rohstoffbeziehungen zwischen der EU und Russland. Berlin, April 2021. Von Walter Kaufmann und Robert Sperfeld, Heinrich-Böll-Stiftung
Um Anmeldung wird gebeten. Angemeldete Personen erhalten rechtzeitig vor dem Online Meeting den Zugangs-Link.
Information:
Nina Happe, Referat Ost- und Südosteuropa
E happe@boell.de
T +49 (0) 30 285 34 384
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- MESZ/ Центральноевропейское время
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- Veranstalter*in
- Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin
- Sprache
- Deutsch
- Russisch
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