- Samstag, 10. Oktober 2009 20.00 – 00.00 Uhr In meinem Kalender speichern
„Eine andere Welt ist möglich - Kampf um Amazonien“
Premiere des Dokumentarfilms mit anschließender Diskussion
1989 ging ihr Foto um die Welt: die Indianerin Tuira Kayapo, wie sie den Repräsentanten des Energiekonzerns Eletrobrás mit einer Machete attackiert. Aus Protest gegen die geplante Zerstörung indigenen Lebensraumes durch den Megastaudamm „Belo Monte“. Am Fluss Xingu - mitten in Amazonien.
Lokaler und internationaler Widerstand haben „Belo Monte“ seinerzeit verhindert. Jetzt will die Regierung Lula das größte Staudammprojekt Brasiliens endlich durchsetzen. Um internationale Bergbaukonzerne und Industrien mit „billigem Strom“ zu versorgen, Amazonien „wirtschaftlich zu entwickeln“, wie es heißt. Dafür sollen Hunderte Quadratkilometer Urwald „geopfert“ werden. Dagegen kämpfen Flussanwohner und -anwohnerinnen und Indigene.
Filmemacher Martin Keßler hat sie Anfang 2009 mit der Kamera besucht – am Fluss Xingu. Und er ist der Spur der „preiswerten“ Energie- und Aluminiumgewinnung nachgegangen. Dabei ist er auf zwangsumgesiedelte Fischer in Elendshütten und von der Weltwirtschaftskrise betroffene brasilianische und deutsche Metallarbeiter gestoßen, auf den brasilianischen Präsidenten Lula und seinen Planungsminister Mangabeira–Unger, den Befreiungstheologen Leonardo Boff und die legendäre Tuira Kayapo. Und viele andere, die aus aller Welt zum Weltsozialforum in die Amazonashauptstadt Belém gekommen sind. Um für den Erhalt des Urwaldes zu streiten - und die Idee von einer anderen Welt. Eine Welt, in der es nicht um maximalen Profit, sondern um naturnahes Wirtschaften und Leben geht, damit der Planet Erde erhalten bleibt. So wie es die indigenen Völker seit Jahrtausenden praktizieren.
Im Anschluss an die Vorführung Diskussion mit Filmemacher Martin Keßler.
Lokaler und internationaler Widerstand haben „Belo Monte“ seinerzeit verhindert. Jetzt will die Regierung Lula das größte Staudammprojekt Brasiliens endlich durchsetzen. Um internationale Bergbaukonzerne und Industrien mit „billigem Strom“ zu versorgen, Amazonien „wirtschaftlich zu entwickeln“, wie es heißt. Dafür sollen Hunderte Quadratkilometer Urwald „geopfert“ werden. Dagegen kämpfen Flussanwohner und -anwohnerinnen und Indigene.
Filmemacher Martin Keßler hat sie Anfang 2009 mit der Kamera besucht – am Fluss Xingu. Und er ist der Spur der „preiswerten“ Energie- und Aluminiumgewinnung nachgegangen. Dabei ist er auf zwangsumgesiedelte Fischer in Elendshütten und von der Weltwirtschaftskrise betroffene brasilianische und deutsche Metallarbeiter gestoßen, auf den brasilianischen Präsidenten Lula und seinen Planungsminister Mangabeira–Unger, den Befreiungstheologen Leonardo Boff und die legendäre Tuira Kayapo. Und viele andere, die aus aller Welt zum Weltsozialforum in die Amazonashauptstadt Belém gekommen sind. Um für den Erhalt des Urwaldes zu streiten - und die Idee von einer anderen Welt. Eine Welt, in der es nicht um maximalen Profit, sondern um naturnahes Wirtschaften und Leben geht, damit der Planet Erde erhalten bleibt. So wie es die indigenen Völker seit Jahrtausenden praktizieren.
Im Anschluss an die Vorführung Diskussion mit Filmemacher Martin Keßler.