- Dienstag, 16. Juni 2009 19.30 – 00.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Eine zukunftsfähige Energieaußenpolitik für Deutschland und Europa
Die größten Bedrohungen unserer Zeit sind untrennbar mit der Erzeugung und dem Verbrauch von Energie verbunden: der Klimawandel, die wachsende Armut, der Wettlauf um knapper werdende Rohstoffe und das Streben nach Atomwaffen. Ohne eine kohärente Energieaußenpolitik werden wir diese Herausforderungen nicht bewältigen können.
Das Energiethema muss in alle Bereiche der Außen- und Sicherheitspolitik, der Außenwirtschaftspolitik, der Entwicklungspolitik, Menschenrechtspolitik sowie der internationalen Klima- und Umweltpolitik integriert werden.
In der politischen Realität sind wir von einem umfassenden Ansatz immer noch weit entfernt. Zwar ist Energieaußenpolitik zu einem Modewort geworden, aber es fehlen tragfähige Konzepte. Deutschland und die EU reduzieren Energieaußenpolitik immer noch auf Gasrohre, Ölpipelines und den Import von Uran.
Eine zukunftsfähige Energieaußenpolitik muss Klimawandel, nachhaltige Entwicklungschancen und Energiesicherheit miteinander vereinbaren. Sie muss im Dienste einer globalen Energiewende, Sicherheit und Gerechtigkeit stehen.
Ziel der Veranstaltung ist es, eine bisherige Bilanz der deutschen und europäischen Energieaußenpolitik zu ziehen und Empfehlungen für eine zukunftsfähige Energieaußenpolitik zu formulieren, die mit den Erfordernissen der Klima-, Umwelt-, und Entwicklungspolitik korrespondiert.
Mit:
- Jürgen Trittin, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Spitzenkandidat, Bündnis 90/ Die Grünen, Berlin
- Josef Braml, Redakteur, Jahrbuch Internationale Politik, Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP), Berlin
- Ralf Fücks, Vorstand, Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin
- Veranstalter*in
- Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin