Online-Workshop
- Donnerstag, 30. April 2026 09.00 – 12.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Einmischen jetzt
Haltung zeigen im Migrationsdiskurs
Die Debatte um Asyl und Migration hat sich in den letzten Jahren vollkommen unangemessen zugespitzt und wird mittlerweile in jedem Wahlkampf weiter rassistisch verschärft. Wir erleben eine gesellschaftliche Stimmung, die sich unter wachsendem Druck von rechts immer weiter von Grund- und Menschenrechten entfernt. Schon lange reichen Faktenchecks nicht mehr, um Menschen zu überzeugen. Es scheint viel mehr so zu sein, dass geglaubt wird, was sich individuell „gut anfühlt“. Wer sich aus progressiver und menschenrechtlicher Perspektive in die Diskussion um Asyl, Einwanderung und Migration einmischt, braucht also neben validen Fakten auch gute Strategien, um die eigene Haltung je nach Kontext klar und überzeugend zu vertreten.
Im Workshop geht es um Möglichkeiten des Ein- und Mitmischens im Migrationsdiskurs – in postfaktischen Zeiten, also nicht nur um das „Was?“ sondern auch um das „Wie?“: Welche Kommunikationsform wähle ich, was macht in unterschiedlichen Zusammenhängen Sinn und wie können Inhalte in postfaktischen Zeiten transportiert werden? Gemeinsam erproben wir Framing für die eigenen Narrative und Erwiderungen auf typische populistische Äußerungen.
Geraldine Mormin – Moderatorin, Prozessbegleiterin, Berlin
Frieda Wirtz – Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V.
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Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.
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