Dienstag, 20. Juni 2006 18.00 – 20.00 Uhr In meinem Kalender speichern

Empowerment der Betroffenen. Die Bedeutung nichtstaatlicher Organisationen beim Einsatz gegen Menschenhandel

Vortragsreihe: Sklaverei heute

Das Verbot der Sklaverei gehört zu den absoluten und notstandsfesten Menschenrechten. Dennoch befinden sich weltweit zahlreiche Menschen in Verhältnissen extremer Abhängigkeit, die einer faktischen Sklaverei gleichkommen. In Deutschland und Europa sind dies etwa Betroffene von Menschenhandel, Zwangsverheiratung oder Zwangsprostitution.<br> <br> Was sind Ursachen und Erscheinungsformen zeitgenössischer Sklaverei? Wann führen Arbeitsbedingungen irregulärer Migranten und Migrantinnen zu sklavereiähnlichen Praktiken? Welche Parallelen und Unterschiede gibt es zwischen heutigen Formen von Zwangsarbeit und NS-Zwangsarbeit? Neben diesen und anderen Aspekten werden menschenrechtliche Instrumente und politische Strategien zur Überwindung dieser Menschenrechtsverletzungen vorgestellt.<br> <br> <b>Mit:</b><br> <b>Nita Prasad</b>, Ban Ying e. V. Beratungs- und Koordinationsstelle gegen Menschenhandel, Berlin<br> <br> <b>Weitere Termine</b>:<br> 27. Juni 2006: Strategien der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) gegen Zwangsarbeit weltweit<br> <br> 04. Juli 2006: Kinderarbeit und Kinderhandel<br> <br> 11. Juli 2006: Menschenhandel und Sicherheitspolitik<br>
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