Film und Gespräch
- Mittwoch, 25. November 2026 19.00 – 21.30 Uhr In meinem Kalender speichern
Entlarvende Bilder. Der sowjetische Montagefilm "Der gewöhnliche Faschismus"
Reihe: „Bilder der Verbrecher – filmische Blicke auf Täter im Nationalsozialismus"
Entlarvende Bilder. Der sowjetische Montagefilm „Der gewöhnliche Faschismus“
Der sowjetische Regisseur Michail Romm montierte 1965 aus Wochenschauen, Propagandafilmen und privatem Amateurmaterial des NS-Regimes eine scharfe Analyse der faschistischen Bildsprache. „Der gewöhnliche Faschismus" seziert die Mechanismen von Verführung, Inszenierung und Massenmobilisierung und fragt, wie aus Bildern Ideologie wird. In direktem Dialog wendet sich der Regisseur zu Beginn persönlich an die Zuschauer*innen und der neben ihm sitzende Übersetzer lädt den Betrachter ein „mit [ihm] zu denken“. Romms Film ist auch durch seine ironische und lakonische Art, die Propagandabilder des Nationalsozialismus zu kommentieren, speziell. Auf ironischen Darstellungen folgen oft unvermittelt Szenen der Verbrechen des Nationalsozialismus. Der Film gilt bis heute als eines der einflussreichsten filmischen Werke über die Ästhetik und Propaganda des Nationalsozialismus und ist in seiner Kritik an Personenkult und Massenaufmärschen selbst ein Zeitdokument der Tauwetter-Periode nach Stalins Tod geworden.
Die Filmvorführung ist eingebettet in eine kurze Einführung zum Werk und einer abschließenden Diskussion des Gesehenen. Die Veranstaltung ist offen für alle Interessierten. Die Teilnahme ist kostenfrei um Anmeldung wird gebeten. Wir bitten darum, bei Verhinderung rechtzeitig abzusagen.
Ort: Regenbogenfabrik, Kino, Lausitzer Straße 21a, 10999 Berlin
Datum: 25.11.2026, 19:00 - 21:30 Uhr
Mit: Sophia Schmitz (Historikerin) und Dirk Reinink (Sozialwissenschaftler)
Der Film ist Teil der Reihe „ Bilder der Verbrecher – filmische Blicke auf Täter im Nationalsozialismus"
„Bilder der Verbrecher – filmische Blicke auf Täter im Nationalsozialismus"
Wie lässt sich die Geschichte des Nationalsozialismus filmisch erzählen – als Prozessdokumentation, als Familiengeschichte, als Propagandaanalyse oder als investigative Spurensuche? Die Filmreihe des Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung in der Regenbogenfabrik in Kreuzberg zeigt an vier Abenden vier sehr unterschiedliche dokumentarische Zugänge zu Täter*innen, Mitläufer*innen und der Frage, wie Gesellschaften mit dieser Vergangenheit umgehen. Von der Rekonstruktion des Eichmann-Prozesses über eine sehr persönliche Auseinandersetzung mit dem eigenen NS-belasteten Vater bis hin zur sowjetischen Propagandaanalyse und der jahrelangen Suche nach dem „Schlächter von Lyon" Klaus Barbie: Die vier Filme zeigen, wie das Kino Erinnerung, Verdrängung und Aufarbeitung sichtbar macht – und werfen die Frage auf, wie der Nationalsozialismus und seine Verbrechen nachgewirkt haben.
11.11., 19 Uhr Ein Spezialist. Regie: Eyal Sivan
16.11., 19 Uhr 2 oder 3 Dinge, die ich von ihm weiß. Regie: Malte Ludin
25.11., 19 Uhr Der gewöhnliche Faschismus. Regie: Michail Romm
29.11., 17 Uhr Hotel Terminus – Leben und Zeit von Klaus Barbie. Regie: Marcel Ophüls
Die Veranstaltung wird von der Berliner Landeszentrale für politische Bildung gefördert.
Der sowjetische Regisseur Michail Romm montierte 1965 aus Wochenschauen, Propagandafilmen und privatem Amateurmaterial des NS-Regimes eine scharfe Analyse der faschistischen Bildsprache. „Der gewöhnliche Faschismus" seziert die Mechanismen von Verführung, Inszenierung und Massenmobilisierung und fragt, wie aus Bildern Ideologie wird. In direktem Dialog wendet sich der Regisseur zu Beginn persönlich an die Zuschauer*innen und der neben ihm sitzende Übersetzer lädt den Betrachter ein „mit [ihm] zu denken“. Romms Film ist auch durch seine ironische und lakonische Art, die Propagandabilder des Nationalsozialismus zu kommentieren, speziell. Auf ironischen Darstellungen folgen oft unvermittelt Szenen der Verbrechen des Nationalsozialismus. Der Film gilt bis heute als eines der einflussreichsten filmischen Werke über die Ästhetik und Propaganda des Nationalsozialismus und ist in seiner Kritik an Personenkult und Massenaufmärschen selbst ein Zeitdokument der Tauwetter-Periode nach Stalins Tod geworden.
Die Filmvorführung ist eingebettet in eine kurze Einführung zum Werk und einer abschließenden Diskussion des Gesehenen. Die Veranstaltung ist offen für alle Interessierten. Die Teilnahme ist kostenfrei um Anmeldung wird gebeten. Wir bitten darum, bei Verhinderung rechtzeitig abzusagen.
Ort: Regenbogenfabrik, Kino, Lausitzer Straße 21a, 10999 Berlin
Datum: 25.11.2026, 19:00 - 21:30 Uhr
Mit: Sophia Schmitz (Historikerin) und Dirk Reinink (Sozialwissenschaftler)
Der Film ist Teil der Reihe „ Bilder der Verbrecher – filmische Blicke auf Täter im Nationalsozialismus"
„Bilder der Verbrecher – filmische Blicke auf Täter im Nationalsozialismus"
Wie lässt sich die Geschichte des Nationalsozialismus filmisch erzählen – als Prozessdokumentation, als Familiengeschichte, als Propagandaanalyse oder als investigative Spurensuche? Die Filmreihe des Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung in der Regenbogenfabrik in Kreuzberg zeigt an vier Abenden vier sehr unterschiedliche dokumentarische Zugänge zu Täter*innen, Mitläufer*innen und der Frage, wie Gesellschaften mit dieser Vergangenheit umgehen. Von der Rekonstruktion des Eichmann-Prozesses über eine sehr persönliche Auseinandersetzung mit dem eigenen NS-belasteten Vater bis hin zur sowjetischen Propagandaanalyse und der jahrelangen Suche nach dem „Schlächter von Lyon" Klaus Barbie: Die vier Filme zeigen, wie das Kino Erinnerung, Verdrängung und Aufarbeitung sichtbar macht – und werfen die Frage auf, wie der Nationalsozialismus und seine Verbrechen nachgewirkt haben.
11.11., 19 Uhr Ein Spezialist. Regie: Eyal Sivan
16.11., 19 Uhr 2 oder 3 Dinge, die ich von ihm weiß. Regie: Malte Ludin
25.11., 19 Uhr Der gewöhnliche Faschismus. Regie: Michail Romm
29.11., 17 Uhr Hotel Terminus – Leben und Zeit von Klaus Barbie. Regie: Marcel Ophüls
Die Veranstaltung wird von der Berliner Landeszentrale für politische Bildung gefördert.
- Adresse
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▶ Siehe Veranstaltungsbeschreibung
- Veranstalter*in
- Landesstiftung Berlin (Bildungswerk)
- Sprache
- Deutsch