Diskussion Mittwoch, 16. September 2020 /
Krefeld

Erinnerungskultur in Ost und West bei Alt und Jung

Gemeinsame Geschichte, verschiedene Erinnerungen?

Datum, Uhrzeit
Mittwoch, 16. September 2020,
19.30 – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Adresse
▶ Siehe Veranstaltungsbeschreibung

Sprache
Deutsch
Teilnahmegebühren
Ticket Created with Sketch.
Die Personenzahl vor Ort ist begrenzt. <br />Anmeldung über https://werkhaus-krefeld.de/27813/gruener-salon/<br />Die Veranstaltung wird im Livestream übertragen.
Veranstalter/in
Landesstiftung Nordrhein-Westfalen
Rechtspopulismus, Antisemitismus, Rassismus, Verschwörungstheorien - unsere offene Gesellschaft steht vor vielen Herausforderungen und Bedrohungen. Ein wichtiger Kompass in unübersichtlichem Gelände ist die Erinnerungskultur an Krieg, Faschismus und Holocaust.
Doch was bedeutet diese Erinnerungskultur heute, ist sie noch aktuell? Und: gibt es in Ost und West die gleichen Erinnerungen? Oder hat das Auseinanderfallen Deutschlands nach dem Ende des Faschismus zu sehr unterschiedlichen Bildern in den Köpfen geführt?

Darüber wird der Grüne Salon mit SANDRA FRANZ, Leiterin der NS-Dokumentationsstelle der Stadt Krefeld und GUIDO STROHFELDT vom Museum Fürstenwalde, aus dem Krefelder Partnerkreis Landkreis Oder-Spree diskutieren.
Welche Unterschiede es in der Erinnerungskultur zwischen den Generationen gibt, wird im zweiten Teil der Veranstaltung beleuchtet. FREDERIK KLAAS, EMMA HOFER und ANNEMARIE RIXEN sind Schüler*innen des Moltke-Gymnasiums. Sie haben im Rahmen eines Schulprojektes die Namen von ehemaligen Moltke-Schüler*innen recherchiert, die unter dem NS Regime von Verfolgung und Deportation betroffen waren. Deren Erinnerung soll jetzt mit Stolpersteinen, für die im Rahmen des Projektes Geld gesammelt wurde, wach gehalten werden.
Schon seit zwei Jahren ist die 16 jährige SOPHEI STÖBE als Praktikantin in der Villa Merländer, dem Krefelder NS-Dokumentationszentrum aktiv. Wir wollen von ihr wissen, warum sie sich engagiert und wie bei jungen Menschen das Interesse für die Beschäftigung mit dem dunkelsten Kapitel deutscher Vergangenheit geweckt werden kann.