Donnerstag, 30. Juli 2009 – Mittwoch, 23. September 2009 In meinem Kalender speichern

Ernst Volland - Eingebrannte Bilder

Ausstellung

Vernissage
Donnerstag, 30. Juli 2009, 18 Uhr
 
Begrüßung
 - Stadtdekan Prälat Michael H.F. Brock
 - Heike Schiller, Vorsitzende Heinrich-Böll-Stiftung Baden-Württemberg

Es spricht:
 - Prof. Bernd Hüppauf, New York University

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Ausstellung
31. Juli – 23. September 2009
Mo - Sa, 11-19 Uhr
 
Ernst Volland arbeitet mit historischem Bildmaterial, das sich in das kollektive Gedächtnis eingeschrieben hat. Mittels gezielt eingesetzter Unschärfen erweitert Ernst Volland die Bildinhalte um eine neue Bedeutungsebene, die auf andauernde Aktualität verweist.
 
Unschärfe sei, so der Literaturwissenschaftler Bernd Hüppauf, der Vollands Werdegang seit langer Zeit begleitet, die Antwort der Kunst auf die Krise der dokumentarischen Fotographie. „Was leistet seine Bearbeitung, d.h. die Manipulation der bekannten Fotos zur Unschärfe? Sie löst die definierenden Konturen auf und öffnet einen Raum, in den die Einbildungskraft eindringen kann. Sie gibt den erstarrten Bildern eine eigene Kraft zurück, das Auge und die Imagination anzuziehen. Es wäre unangemessen, in diesen unscharfen Bildern nach dem verborgenen scharfen Bild zu suchen.
 
Es ist das unscharfe Bild selbst, bemerkt Wittgenstein einmal, das wir „brauchen`. Und wozu brauchen wir es? Um an ihnen wieder das Hinsehen zu lernen, den fragenden und entdeckenden Blick wiederzufinden.“
 
Veranstaltung
Freitag, 11. September 2009, 18 Uhr
Ernst Volland, Berlin spricht über Fotografie und Kunst, Satire und Humor, Zensur und Fakes
Dossier: Eingebrannte Bilder