Freitag, 29. Mai 2009 – Donnerstag, 02. Juli 2009 In meinem Kalender speichern

Ernst Volland - Eingebrannte Bilder

Ausstellung

Die Heinrich-Böll-Stiftung  nimmt den 20. Jahrestag des Mauerfalls zum Anlass durch eine Ausstellung des Künstlers Ernst Volland „Eingebrannte Bilder“ auf die Bedeutung des Jahres 1989 einzugehen.

Das historische Jahr 1989 beschreibt nicht nur eine politische Zäsur, sondern verweist auch auf die Änderung der Erinnerungs- und Deutungslandschaft. Das Ende des Kalten Krieges und der Teilung Deutschlands und Europas haben die Politik ermutigt, verstärkt Einfluss auf die Formen des öffentlichen Erinnerns zu nehmen. Diese Zentralisierung und Politisierung des Gedenkens verleiht dem ihm  eine größere Sichtbarkeit, birgt aber die Gefahr des Affirmativen.

Wir möchten darüber hinaus auf die Prozesse des Erinnerns eingehen. Was tun wir, wenn wir uns erinnern? Wer sind die Akteure in historischen  Deutungsprozessen? Was geschieht, wenn bestimmten Bildern Repräsentanz zugeschrieben wird?

Im Rahmen des in Berlin vom 28. Mai bis 1. Juni stattfindenden Geschichtsforums wird die Ausstellung in den Räumen des neuen Gebäudes der Heinrich-Böll-Stiftung bei einer Vernissage am 29.5. eröffnet.

>> Dossier zur Ausstellung

Vernissage:
„Eingebrannte Bilder“ von Ernst Volland
Freitag, 29.5.2009, 18.00 Uhr

Es sprechen:
Ralf Fücks, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung
Prof. Bernd Hüppauf, New York University
Dossier: Eingebrannte Bilder