Podiumsdiskussion Dienstag, 13. Februar 2018 in
Berlin

Europa im Umbruch – Was ist unsere Antwort auf Macron?

Datum, Uhrzeit
Di., 13. Febr. 2018,
18.30 – 20.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Sprache
Deutsch
Veranstalter/in
Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin
Livestream
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Frankreich liefert, Deutschland zögert, Polen bremst – so wird die europapolitische Debatte derzeit oft wahrgenommen. Doch was steckt dahinter? Nachdem Emmanuel Macron schon kurz nach Amtsantritt zahlreiche Reformvorschläge entwickelt hat, lässt Berlin mit einer Antwort noch immer auf sich warten. In der Zwischenzeit werden anderorts Fakten geschaffen: Polen und Ungarn zeigen sich angesichts möglicher Reformen immer skeptischer und auch in Wien sitzen die EU-Zweifler mit am Regierungstisch.

Nur eines scheint derzeit klar: das Zeitfenster für europapolitische Reformen ist klein. Egal ob mit Blick auf die Wirtschafts- und Währungsunion oder auf die Zukunft des europäischen Projekts, die Zeit läuft. Schon nächstes Jahr stehen die Europawahlen an. Was kann bis dahin an europapolitischen Reformen noch umgesetzt werden? Wie sollte sich die Bundesregierung positionieren? Und wie können wir verhindern, dass Europa in zwei Lager auseinanderbricht?

All das wollen wir diskutieren mit:

  • Daniel Cohn-Bendit, deutsch-französischer Publizist und MdEP a.D.
  • Franziska Brantner, europapolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen
  • Gesine Schwan, Vorsitzende der SPD-Grundwertekommission und ehemalige Koordinatorin der Bundesregierung für die deutsch-polnische Zusammenarbeit

Moderation: Sergey Lagodinsky, Leiter des Referats EU/Nordamerika, Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin.

Einführung: Anna Cavazzini, Sprecherin BAG Europa Bündnis 90/Die Grünen

Hinweis: Die Diskussion wird auch als Livestream übertragen.

Twitter: #EuropaImUmbruch


Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Information:
Claudia Rothe,
Projektbearbeitung Europäische Union/Nordamerika
M
rothe@boell.de
T 49 (0)30-285 34 385