- Sonntag, 13. September 2026 11.00 – 13.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Europa-Quartett #20: Das Elend der Geopolitik
Diskussion mit Klaus Schlichte und Julia Grauvogel
Kaum ein Begriff hat in den vergangenen Jahren eine so steile Karriere gemacht wie „Geopolitik". Wer über Russlands Krieg gegen die Ukraine spricht, über die Außenpolitik der USA oder den Aufstieg Chinas, greift fast reflexhaft zu ihm. Und auch die Europäische Union will sich neu aufstellen: Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen spricht von einer „geopolitischen Kommission", die Europa jetzt brauche.
Doch was verbirgt sich hinter dem Begriff? Welche Rolle spielen Verflechtungen und Herausforderungen der Gegenwart - von Klimakrise bis Migration, von globalen Lieferketten bis zu internationalen Institutionen? Was bedeutet das für Europa? Welche Rolle spielen Sanktionen als außenpolitisches Instrument – und wie reagieren autoritäre Regime darauf? Und welche Alternativen gibt es zu einer Weltordnung, die sich nur noch in Machtblöcken beschreibt?
Darüber diskutieren im Europa-Quartett:
Prof. Dr. Klaus Schlichte, Professor für Internationale Beziehungen und Weltgesellschaft an der Universität Bremen
Prof. Dr. Julia Grauvogel, German Institute for Global and Area Studies (GIGA), Hamburg. Sie forscht zu internationalen Sanktionen sowie zur Persistenz, zum Wandel und zur Legitimation autoritärer Regime
Moderation:
Dr. Josephine Assmus, Institut Arbeit und Wirtschaft (iaw) der Universität Bremen
Dr. Emanuel Herold, Fraktionsvorsitzender und europapolitischer Sprecher der Grünen Bürgerschaftsfraktion
Eine Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung Bremen in Kooperation mit dem Theater Bremen.
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- Landesstiftung Bremen