Dienstag, 01. Februar 2011 19.00 – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern

Europäische Festung und sächsische Realitäten

Normal 0 21 false false false MicrosoftInternetExplorer4 /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:`Normale Tabelle`; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-parent:``; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin:0cm; mso-para-margin-bottom:.0001pt; mso-pagination:widow-orphan; font-size:10.0pt; font-family:`Times New Roman`; mso-ansi-language:#0400; mso-fareast-language:#0400; mso-bidi-language:#0400;} Die aktuelle Foto-Ausstellung `Unsichtbare Opfer` in der `Scheune` in Dresden zeigt die Gefahren, denen  papierlose MigrantInnen auf dem Weg in die USA ausgesetzt sind. Chancen, legal einzureisen und zu arbeiten haben sie nicht. Sie fliehen vor Armut, Gewalt und Perspektivlosigkeit.
Auch der Traum von einem neuen Leben in Europa endet für viele MigrantInnen, aus ähnlich prekären Lebenslagen in ihren Herkunftsländern, mit schweren körperlichen und seelischen Verletzungen- für einige sogar tödlich.  
Überwachung, Abschiebung und sogannte `Auffanglager` kennzeichnen die Abschottungspolitik der EU, die sich auch über deren Grenzen hinaus, z.B. in Nordafrika und in der Ukraine auswirkt. Menschenrechte spielen in Bezug auf diese Flüchtlinge offenbar kaum eine Rolle.
Im Podiumsgespräch werden die Folgen dieser Politik für Flüchtlinge diskutiert. Welche Erfahrungen machen sie auf ihrem Weg in die EU? Welche Parallelen gibt es zur illegalisierten Migration in die USA? Und was für ein Leben erwartet Flüchtlinge, wenn sie es schaffen - beispielsweise bis nach Sachsen? Welche Rolle können Zivilgesellschaft und Politik auch auf kommunaler Ebene beim Schutz der Flüchtlingsrechte einnehmen?
 
Es diskutieren:
Helmut Dietrich, Forschungsgesellschaft Flucht und Migration, Berlin
Humeira Niazi, Studentin der Sozialen Arbeit, Dresden
Pablo Gomez, Kampagne gegen Ausgrenzung, Dresden

 Moderation: Mohammad Almasalme, Dresden