Donnerstag, 28. Oktober 2004 19.00 Uhr – Freitag, 29. Oktober 2004, 17.00 Uhr In meinem Kalender speichern

Europas neue Verfassung: Souveränität - Legitimität - Identität

Am 29. Oktober 2004 wird die neue Verfassung für die Europäische Union in Rom unterzeichnet, die zwei Jahre später, nach der Ratifizierung durch die Mitgliedsstaaten, in Kraft treten soll. Die Unterzeichnung der neuen Verfassung ist Anlass für die zeitgleich stattfindende wissenschaftliche Tagung, die unter den Stichworten Souveränität, Legitimität und Identität zentrale Problemstellungen des europäischen Verfassungsprozesses aufgreifen wird.<br><br> Die Europäische Union ist mit dem Beitritt der zehn neuen Staaten größer und vielfältiger geworden. Welche Auswirkungen hat die neue, erweiterte Union für das Projekt einer gemeinsamen Verfassung? Die Europäische Verfassung will nicht nur die politische Ordnung reformieren, sie will auch als politische Leitidee verstanden werden und Bindungen unter den Bürgern Europas stiften. Kann die Europäische Verfassung diese Aufgaben erfüllen oder scheitert sie an der tatsächlichen politischen und kulturellen Verfasstheit Europas? <br><br> Tagungsprogramm <br><br> Donnerstag, <b>28. Oktober 2004</b>, 19 Uhr <br> Haus an der Kreuzkirche, An der Kreuzkirche 6, 01067 Dresden <br><br> Einleitender Vortrag: „Wie geht es weiter mit Europa?"<br><br> Prof. Dr. <b>Eberhard Sandschneider</b>,<br> Forschungsdirektor Deutsche Gesellschaft <br>für Auswärtige Politik, Berlin<br><br> anschließend Diskussion<br> mit <b>Antje Hermenau</b>, Mitglied des Bundestages, <br> Bündnis90/ Die Grünen, Berlin<br><br> Diskussionsleitung<br> Prof. Dr. <b>Hans Vorländer</b>,<br> Universität Dresden, im Anschluss Empfang <br><br> <br><br> Freitag, <b>29. Oktober 2004</b><br> Hörsaalzentrum der Universität, Bergstr. 64, Raum E 01<br> <br> 9:00 Uhr Begrüßung und Einführung<br> <b>Prof. Dr. Hans Vorländer </b> (Universität Dresden)<br><br> 9:30 Uhr Das Problem der Souveränität<br><br> Souveränität in der europäischen Verfassungsordnung<br> Prof. Dr. <b>Roland Sturm</b> (Universität Erlangen-Nürnberg)<br><br> Kommentare:<br> Prof. Dr. <b>Miroslaw Wyrzykowski </b><br> (Polnisches Verfassungsgericht, Warschau) <br>Prof. Dr. <b>Adolf Kimmel </b> (Universität Trier) <br><br> 13:00 Uhr Die Frage nach der Legitimität<br><br> Legitimität in der europäischen Mehrebenenordnung<br> Prof. Dr. <b>Arthur Benz </b>(Fern- Universität Hagen)<br><br> Stellungnahmen:<br> Dr. <b>Thomas de Maizière </b> (Sächsischer Staatsminister der Justiz, Dresden) <br> <b>Christian Sterzing</b> (Rechtsanwalt, MdB bis 2002, Büroleiter<br> Heinrich-Böll-Stiftung Ramallah)<br><br> 15:30 Uhr<br> Auf der Suche nach Identität Europäische <br> Identität und europäische Verfassung<br> PD Dr. <b>Thomas Diez </b>(University of Birmingham)<br><br> Kommentare:<br> Prof. Dr. <b>Pascale Laborier </b> (Université de Picardie, Amiens)<br> Prof. Dr. <b>Jörg Luther</b> (Università di Piemont, Alessandria)<br> <br> Anschließend Abschlussdiskussion<br> „Leistet die Europäische Verfassung einen Beitrag zur europäischen Integration?"