- Dienstag, 11. November 2008 15.00 – 17.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Fachgespräch: Sexuelle Gewalt und die Fortsetzung des Krieges in der DR Kongo
Zehntausende Frauen und Mädchen sind in den letzten Jahren in der Demokratischen Republik Kongo Opfer von sexueller Gewalt geworden. Regierungsarmeen und bewaffnete Gruppen haben sexuelle Gewalt als Mittel der Einschüchterung und des Terrors eingesetzt. Und sie tun dies weiterhin, besonders in den umkämpften Regionen Nord- und Südkivu. Aber auch in der Gesellschaft selbst hat sexuelle Gewalt massiv zugenommen. Bis heute sind fast keine Vergewaltigungen strafrechtlich verfolgt worden Welche politischen Maßnahmen müssen ergriffen werden, um den Massenvergewaltigungen ein Ende zu setzen? Was muss getan werden, damit Vergewaltigung von kongolesischen Frauen bestraft wird? Wie kann die größte Blauhelmmission der UN, die MONUC ihr Mandat zum Schutz der Zivilbevölkerung umsetzen? Was muss die Bundesregierung tun? Diese Fragen wollen wir mit Mathilde Muhindo, Herta Däubler-Gmelin und Anneke van Woudenberg diskutieren.
Mathilde Muhindo ist eine Frauenrechtlerin aus Bukavu, Südkivu, und leitet das Centre Olamé, das vergewaltige Frauen und Mädchen psychologisch betreut. Von 2003 bis 2006 war sie Abgeordnete im kongolesischen Parlament, wo sie eine wesentliche Rolle bei der Verabschiedung des Gesetzes zu sexueller Gewalt gespielt hat. Für ihren Einsatz würdigt Human Rights Watch sie mit dem diesjährigen Human Rights Watch Defender Award.
Herta Däubler-Gmelin, ehemalige Bundesjustizministerin, ist Vorsitzende des Ausschusses für Menschenrechte und humanitäre Hilfe im Bundestag.
Anneke van Woudenberg arbeitet bei Human Rights Watch als Senior Researcher zur Demokratischen Republik Kongo.
Die Veranstaltung wird eingeleitet mit Fotos des Fotografen Marcus Bleasdale von der VII photo agency, der acht Jahre lang die Konflikte im Kongo dokumentierte.
Mathilde Muhindo ist eine Frauenrechtlerin aus Bukavu, Südkivu, und leitet das Centre Olamé, das vergewaltige Frauen und Mädchen psychologisch betreut. Von 2003 bis 2006 war sie Abgeordnete im kongolesischen Parlament, wo sie eine wesentliche Rolle bei der Verabschiedung des Gesetzes zu sexueller Gewalt gespielt hat. Für ihren Einsatz würdigt Human Rights Watch sie mit dem diesjährigen Human Rights Watch Defender Award.
Herta Däubler-Gmelin, ehemalige Bundesjustizministerin, ist Vorsitzende des Ausschusses für Menschenrechte und humanitäre Hilfe im Bundestag.
Anneke van Woudenberg arbeitet bei Human Rights Watch als Senior Researcher zur Demokratischen Republik Kongo.
Die Veranstaltung wird eingeleitet mit Fotos des Fotografen Marcus Bleasdale von der VII photo agency, der acht Jahre lang die Konflikte im Kongo dokumentierte.