Freitag, 22. Juni 2007 – Samstag, 23. Juni 2007 In meinem Kalender speichern

Fachkonferenz: GenderDiversity Changes Organizations

Managing Gender & Diversity fördert und nutzt soziale Vielfalt in Organisationen und ermöglicht durch eine wertschätzende Kultur die Integration bisher ausgegrenzter, minorisierter Personen. Die demografische Entwicklung zeigt deutlich, dass die Arbeitswelt bunter, diverser, vielfältiger wird. Auch die aktuelle Gesetzeslage (AGG) verpflichtet Profit- und Nonprofitunternehmen, aktiv und präventiv gegen Diskriminierung vorzugehen. Diese gesellschaftlichen Entwicklungen begründen
einen veränderten Beratungsbedarf. Aus Sicht von gender- und diversity-kompetenten BeraterInnen, SupervisorInnen, Diversity- und Gleichstellungsbeauftragten leistet die Strategie des Managing Gender & Diversity einen Beitrag zur Weiterentwicklung ihrer Tätigkeit und zu deren gesellschaftspolitischer Verortung.

Die Entwicklung von Verschiedenheit und Vielfalt irritiert aber auch Organisationen in ihrer „Normalitätswahrnehmung“ und verursacht damit Komplexitätserhöhung auf nahezu allen betrieblichen Ebenen. Unterschiedliche soziale Stile, Praktiken,
Ausstattungen, Interessen und Bedürfnisse erfordern einen erhöhten Kommunikations- und Regelungsaufwand. Dies benötigt Zeit bzw. Entschleunigung zur Reflexion im Arbeitsalltag. BeraterInnen, Coaches und SupervisorInnen wissen, dass Zeit ein Engpassfaktor in Organisationen ist, der aber als Investition für die Entwicklung von Arbeitsklima und Organisationskultur bedeutsam ist.
Die zeitlichen, sozialen und finanziellen Aufwendungen eines Diversityprozesses müssen in der Praxis mit den Konfliktkosten einer „nicht gemanagten“ Vielfalt verglichen
werden (Absentismus, Fluktuation, Konflikte, gescheiterte Unternehmenszusammenschlüsse, Abwertung von Personal in einer diskriminierenden Organisationskultur etc.).

Managing Gender & Diversity gibt über den Abbau von Dominanzkulturen Impulse zur Veränderung von Organisationen. Dabei ist die (Neu)Gestaltung von
Geschlechterhierarchie, Arbeitsteilung und entsprechender Rollenzuweisung eine zentrale Aufgabe im Diversity-Change-Prozess.


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