- Dienstag, 06. Juni 2006 19.30 – 22.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Fairplay im Stadion - Rassismus auf den Rängen
Diskussion mit:<br>
<b>Sabine Behn</b>, Camino Werkstatt
Berlin, Mitautorin der Studie
"Wandlungen des Zuschauerverhaltens im
Profifußball"<br>
<b>Martin Endemann</b>, Sprecher "Bündnis
Aktive Fußballfans"<br>
<b>Bernd Schultz</b>, Präsident des
Berliner Fußballverbandes<br>
<b>Navina Omilade</b> (angefragt),
Spielerin Turbine Potsdam<br>
<b>Adebowale Ogungbure</b> (angefragt),
Spieler FC Sachsen Leipzig<br><br>
Moderation: <b>Andreas Rüttenauer</b>,
taz<br><br>
Die Fußball-WM und Deutschland, das Image
des weltoffenen
Gastgeberlandes und die Realität in den
Stadien. Wie geht das
zusammen? Beleidigende Sprechgesänge gegen
schwarze Spieler,
verbale Diskriminierungen von Spielern mit
Migrationshintergrund
und antisemitische Parolen und Banner
gewinnen im deutschen
und europäischen Fußball Raum. Die
Gewaltbereitschaft
innerhalb und außerhalb der Arenen steigt.
<br><br>
Die jüngsten rassistischen Ausschreitungen
gegen den aus Nigeria
stammenden Leipziger Regionalligaspieler
Adebowale Ogungbure
sowie die erfolgreich abgewehrte
NPD-Hetzkampagne gegen den
deutschen Nationalspieler Patrick Owomoyela
zeigen, wie
Rechtsradikale Sportgroßereignisse
nutzen.<br><br>
Politiker spielen Zahl und Ausmaß der
rassistisch motivierten
Gewalttaten herunter. Die Äußerungen des
ex-Regierungssprechers
Uwe-Karsten Heye über No-Go-Areas in
Brandenburg hat die
öffentliche Diskussion über Rassismus neu
entfacht -
während und außerhalb der Fußball-WM.<br><br>
Über Strategien wird gestritten. Die grüne
Heinrich-Böll-Stiftung
bietet auch abseits der Medienkonjunktur
Spiel-Räume für Diskussionen.
Unmittelbar vor der Fußball-WM stellt sie
eine Übersicht zur aktuellen
Situation von Rassismus auf den
Zuschauerrängen, aber auch
Gegenstrategien in das Zentrum eines
Podiums: Ist Fairplay auf den
Rängen durchsetzbar?
Migration Integration Diversity
- Veranstalter*in
- Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin