Dienstag, 20. Mai 2008 19.30 – 22.00 Uhr In meinem Kalender speichern

Feindbild Islam - oder Dialog und Verständigung?

7. Grüner Salon Düsseldorf

Der Islam ist ein Teil Deutschlands (ca. 3,5 Mio. Muslime leben in Deutschland).  Diese Einsicht ist wie die Erkenntnis, dass wir ein Einwanderungsland sind, lange überfällig. Integration kann aber nur gelingen, wenn neben der sozialen und sprachlichen auch eine religiöse Integration stattfindet – und das auf der Basis einer Kultur der Anerkennung und nicht der Ausgrenzung.
Nach einer Studie des Allensbach-Instituts von 2006 sind jedoch 60% der Deutschen der Meinung, dass sich Islam und Demokratie nicht vertragen. Als Argumente dafür werden von der Scharia, über  Zwangsheiraten und Ehrenmorde bis zum Kopftuchzwang als angeblichem Symbol der Unterdrückung der Frau viele strittige Themen angeführt. In einer Reihe von Städten gibt es Widerstand gegen den Neubau von Moscheen (so auch in Düsseldorf) oder die Höhe von Minaretten (so in Köln). Es hat fast den Anschein, als wären wir von der Integration der Muslime in die deutsche Gesellschaft weiter denn je entfernt.

Zeichnen die KritikerInnen des Islam Zerrbilder? Wie ist eine Integration des Islam auf der Grundlage unserer Verfassung möglich? Und was müssen beide Seiten dafür tun?