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Veranstaltung

Samstag, 10. Dezember 2022 10.00 – 16.00 Uhr In meinem Kalender speichern

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Feministische Friedens- und Sicherheitspolitik

Tagung

Im Koalitionsvertrag hat sich die Bundesregierung zu einer „feminist foreign policy“ bekannt. Außenministerin Annalena Baerbock verfolgt das Konzept einer feministischen Außenpolitik (FAP) mit Engagement und hat im Auswärtigen Amt einen breit angelegten Leitlinienprozess eingeleitet. Gleichzeitig steht die angekündigte feministische Außen- und Sicherheitspolitik im Schatten des Angriffskriegs gegen die Ukraine sowie der Entscheidung für ein Sondervermögen von 100 Milliarden Euro für die Bundeswehr. Sie muss daher ihre Grundsätze und Konzepte parallel zu rapider Aufrüstung verteidigen. Diese paradoxe Situation innerhalb Deutschlands und der Aufstieg von Autokratien weltweit, verlangt viel Diskussion sowie echten Umsetzungswillen auf allen Ebenen. Gerade die politisch Grüne Bewegung mit ihren pazifistischen Wurzeln und nun auch parteipolitischer Macht steht dabei unter Handlungsdruck.
Was will die feministische Außen- und Sicherheitspolitik konkret? Wie steht es um die Friedenspolitik? Mit welchen Dogmen und Gegenkräften muss sie es aufnehmen?
Die organisierte feministische Zivilgesellschaft hat ihre Definition von einer intersektionalen feministischen Außenpolitik bereits im August 2022 vorgelegt. Jetzt geht es darum, dass es innerhalb der Ministerien tatsächlich zu einer Umsetzung dieses transformativen außenpolitischen Ansatzes kommt. Was lässt sich dafür tun?


Diese und weitere Fragen wollen wir mit unseren Gästen und Teilnehmenden diskutieren.

Tagungsmoderation: Ines Kappert, Gunda Werner Institut

Leonie Stamm, Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik

Niklas Balbon, Global Public Policy Institute

Merle Spellerberg, MdB Bündnis 90/ Die Grünen, Mitglied im Auswärtigen Ausschuss

Gilda Sahebi, Ärztin, Politikwisssenschaftlerin, Journalistin (digital)

Dr. Inez Kipfer-Didavi, Handicap International

Programm s.u.

Ort: Medienkulturzentrum Dresden e.V., Kraftwerk Mitte 3

Anmeldung bis zum 6.12. unter: anmeldung@weiterdenken.de

Wir bitten um das Mitbringen einer FFP2-Maske.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation von Weiterdenken- Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen, Gunda Werner Institut, Heinrich-Böll-Stiftungsverbund


 

 

Weitere Informationen

Adresse
▶ Siehe Veranstaltungsbeschreibung
Veranstalter/in
Heinrich-Böll-Stiftung im Stiftungsverbund
Sprache
Deutsch