- Freitag, 07. Dezember 2007 – Samstag, 08. Dezember 2007 In meinem Kalender speichern
Forum Männer: Geschlechterdialoge
Männer laden ein
Männer laden zu Geschlechterdialogen ein. Jenseits des alten Kampfes der Geschlechter geht es um die (positiven) Erfahrungen in diesem Bereich – von Einzelnen oder gemischtgeschlechtlichen Teams – und um die vielfältigen methodischen Zugänge zu einer besseren Kommunikation auf der persönlichen Ebene und auf der Ebene der sozio-politischen Rahmenbedingungen. Ziel der Tagung ist, wohlwollenden und produktiven Austausch zwischen denjenigen anzuregen, die sich im Feld von Frauen-, Männer-, Queer- und Geschlechterforschung, von Gleichberechtigungspolitik und geschlechtsbezogener Arbeit, Bildung und Beratung bewegen – ganz gleich welchen Geschlechts.
Offensichtlich ist viel geschehen, seitdem Mitte der 1980er in der westdeutschen feministischen Öffentlichkeit lebhafte Diskussionen über Männerbilder geführt wurden. Vielerorts entstand – bei aller Kritik – eine differenzierte Auseinandersetzung mit Männern, Jungen und Männlichkeit, sowohl von Feministinnen als auch von Männern, wie sie in Erweiterung des Ina Deter-Schlachtrufs gefordert worden war:„Neue Männerforschung braucht das Land!“ (Ursula G.T.Müller) – aber nicht nur Forschung, sondern auch Jungen- und Männerarbeit, beratende und therapeutische Praxis entwickelten sich.
Freilich hatten sich einige Männer schon vor diesem Ruf auf den Weg gemacht.Anfang der 1970er entstanden viele Männergruppen, vor allem im „universitären Submilieu“ (H.J.Lenz).In ihnen kamen Männer zusammen,um über sich und ihr Mannsein zu sprechen.Das erste bundesweite Männergruppen-Treffen fand 1975 in West-Berlin statt. 1986 widmete die Zeitschrift „Das Argument“ ihre Sommerausgabe dem Thema „Männlichkeiten“ und der Rowohlt Verlag startete die Sachbuchreihe Mann. Mitte der 1990er legten Bau- SteineMänner ihre „Kritische Männerforschung“ vor. Und seitdem wuchs und professionalisierte sich die Beschäftigung mit Männern/ Jungen und Männlichkeit – in Wissenschaft,Praxis und Politik. 1998 wurde erstmals der „Blickwechsel“ (Doris Janshen) versucht: „Der neue Dialog zwischen Frauen- und Männerforschung“, initiiert vom Essener Kolleg für Geschlechterforschung.Ende 2005 waren „Kritische Männerforschung und theologische Frauenforschung im Gespräch“ über „Mannsbilder“ (Wacker/Rieger-Goertz) – eingeladen hatte das Theologische Seminar für Frauenforschung (Münster). Nun laden erstmals Männer ein: Herzlich willkommen!
Offensichtlich ist viel geschehen, seitdem Mitte der 1980er in der westdeutschen feministischen Öffentlichkeit lebhafte Diskussionen über Männerbilder geführt wurden. Vielerorts entstand – bei aller Kritik – eine differenzierte Auseinandersetzung mit Männern, Jungen und Männlichkeit, sowohl von Feministinnen als auch von Männern, wie sie in Erweiterung des Ina Deter-Schlachtrufs gefordert worden war:„Neue Männerforschung braucht das Land!“ (Ursula G.T.Müller) – aber nicht nur Forschung, sondern auch Jungen- und Männerarbeit, beratende und therapeutische Praxis entwickelten sich.
Freilich hatten sich einige Männer schon vor diesem Ruf auf den Weg gemacht.Anfang der 1970er entstanden viele Männergruppen, vor allem im „universitären Submilieu“ (H.J.Lenz).In ihnen kamen Männer zusammen,um über sich und ihr Mannsein zu sprechen.Das erste bundesweite Männergruppen-Treffen fand 1975 in West-Berlin statt. 1986 widmete die Zeitschrift „Das Argument“ ihre Sommerausgabe dem Thema „Männlichkeiten“ und der Rowohlt Verlag startete die Sachbuchreihe Mann. Mitte der 1990er legten Bau- SteineMänner ihre „Kritische Männerforschung“ vor. Und seitdem wuchs und professionalisierte sich die Beschäftigung mit Männern/ Jungen und Männlichkeit – in Wissenschaft,Praxis und Politik. 1998 wurde erstmals der „Blickwechsel“ (Doris Janshen) versucht: „Der neue Dialog zwischen Frauen- und Männerforschung“, initiiert vom Essener Kolleg für Geschlechterforschung.Ende 2005 waren „Kritische Männerforschung und theologische Frauenforschung im Gespräch“ über „Mannsbilder“ (Wacker/Rieger-Goertz) – eingeladen hatte das Theologische Seminar für Frauenforschung (Münster). Nun laden erstmals Männer ein: Herzlich willkommen!
- Veranstalter*in
- Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin