Donnerstag, 17. März 2011 18.00 – 20.00 Uhr In meinem Kalender speichern

Forum Soziale Demokratie - Demokratie in der Krise

veranstaltet von `Friedrich Ebert Stiftung`

Dass die Demokratie in der Krise sei und sich zusehends ein Graben zwischen Politik und Bevölkerung auftue, ist momentan häufig zu hören. Die bundesweite Resonanz der Konflikte um einen schwäbischen Bahnhof wurden zum Symbol dieser krisenhaften Entfremdung.
Indikatoren für eine schleichende Ermüdung der Demokratie sind in der Tat schnell gefunden: Die Bereitschaft zum klassischen politischen Engagement wird zusehends geringer, die Wahlbeteiligung sinkt seit Jahren und die Mitgliedschaft in Parteien ist rückläufig, während im Gegenzug der Vertrauensverlust in Politik und Politiker steigt. Immer mehr Bürgerinnen und Bürger fühlen sich durch politische Akteure nicht mehr repräsentiert und äußern Zweifeln an der Gestaltungsfähigkeit von Politik. Aber zugleich erleben wir, dass sich eine wachsende Anzahl von Menschen für konkrete Anliegen engagieren möchte und mehr Beteilung und Gehör einfordert.
Daher stellt sich die Frage, ob wir es tatsächlich mit einem demokratischen Substanzverlust oder nicht vielmehr mit einem Formwandel der Demokratie und demokratischer Teilhabe zu tun haben? Ist politisches Interesse Frustration und Apathie gewichen, oder ist der Stellenwert der Politik ein anderer geworden und die Form politischer Beteiligung hat sich verändert?
Ist die Demokratie in Deutschland in die Krise gekommen? Wenn ja, welche Anstrengungen müssen unternommen werden, um zu einer Revitalisierung zu gelangen? Ist eine Ausweitung direktdemokratischer Beteiligung hierbei die Zauberformel?

Sie sind herzlich eingeladen, diese Fragen zu diskutieren!

Friedrich Ebert Stiftung