- Freitag, 30. Mai 2008 – Sonntag, 01. Juni 2008 In meinem Kalender speichern
Frauen in der Revolte I
1968 aus weiblicher Perspektive
Das Jahr 1968 markiert für viele Menschen in der ehemaligen DDR wie in der Bundesrepublik biografische Einschnitte. An den Aufbruchbewegungen beteiligt waren vor allem junge Menschen – kurz vor oder nach Kriegsende geboren. In einem intensiven Gespräch zwischen Akteurinnen von damals und Vertreterinnen der jüngeren Generationen möchte unsere Tagung unterschiedliche Erfahrungen politischen Engagements, die eigenen Rolle dabei, persönliche Einsichten, biografische
Brüche und Beziehungen zwischen gesellschaftlichem Engagement und persönlichem Lebensentwurf thematisieren. Dabei interessieren uns die unterschiedlichen Perspektiven von Frauen. Bisher wurde der spezifische Anteil von Frauen in den politischen und kulturellen Aufbrüchen vor 40 Jahren wenig beachtet. Dabei hatte im Westen die neue Frauenbewegung großen Anteil an den gravierenden gesellschaftlichen Brüchen und Veränderungen der 60er und 70er Jahre.
In beiden deutschen Staaten war die Staatsmacht männlich dominiert. Jedoch stand bei den Frauen in der DDR nicht ihre Gleichstellung gegenüber den Männern im Vordergrund. Gemeinsam mit ebenfalls gegen staatliche Bevormundung aufbegehrenden Männern versuchten sie sich gegen die Zwänge des SED-Systems zu wehren und für Reformen einzusetzen. Die wichtigsten Impulse gingen dabei für sie vom „Prager Frühling“ aus.
Welche Rolle spielten Frauen bei den Ereignissen um das Jahr 1968 in Ost und West? Welche Wirkungen hatte ihr Engagement? Wie bewerten die damaligen Akteurinnen und die nachfolgenden Frauengenerationen heute die Folgen?
Wir laden besonders auch junge Frauen ein, ihre heutigen Erfahrungen mit politischem Engagement mit anderen zu diskutieren. Im Herbst wird „Frauen in der Revolte II“ den Blick auf die Bedeutung von Frauen in der Aufbruchbewegung um 1989 richten.
Dorothea Höck, Evangelische Akademie Thüringen
Ulrike Poppe, Evangelische Akademie zu Berlin
Dr. Marina Grasse und Dana Jirous, OWEN e.V., Mobile Akademie für Geschlechterdemokratie und
Friedensförderung, Berlin
Prof. Dr. Cillie Rentmeister, Gender Studies, Fachhochschule Erfurt
Dr. Anne Ulrich, Heinrich-Böll-Stiftung e.V., Berlin
Brüche und Beziehungen zwischen gesellschaftlichem Engagement und persönlichem Lebensentwurf thematisieren. Dabei interessieren uns die unterschiedlichen Perspektiven von Frauen. Bisher wurde der spezifische Anteil von Frauen in den politischen und kulturellen Aufbrüchen vor 40 Jahren wenig beachtet. Dabei hatte im Westen die neue Frauenbewegung großen Anteil an den gravierenden gesellschaftlichen Brüchen und Veränderungen der 60er und 70er Jahre.
In beiden deutschen Staaten war die Staatsmacht männlich dominiert. Jedoch stand bei den Frauen in der DDR nicht ihre Gleichstellung gegenüber den Männern im Vordergrund. Gemeinsam mit ebenfalls gegen staatliche Bevormundung aufbegehrenden Männern versuchten sie sich gegen die Zwänge des SED-Systems zu wehren und für Reformen einzusetzen. Die wichtigsten Impulse gingen dabei für sie vom „Prager Frühling“ aus.
Welche Rolle spielten Frauen bei den Ereignissen um das Jahr 1968 in Ost und West? Welche Wirkungen hatte ihr Engagement? Wie bewerten die damaligen Akteurinnen und die nachfolgenden Frauengenerationen heute die Folgen?
Wir laden besonders auch junge Frauen ein, ihre heutigen Erfahrungen mit politischem Engagement mit anderen zu diskutieren. Im Herbst wird „Frauen in der Revolte II“ den Blick auf die Bedeutung von Frauen in der Aufbruchbewegung um 1989 richten.
Dorothea Höck, Evangelische Akademie Thüringen
Ulrike Poppe, Evangelische Akademie zu Berlin
Dr. Marina Grasse und Dana Jirous, OWEN e.V., Mobile Akademie für Geschlechterdemokratie und
Friedensförderung, Berlin
Prof. Dr. Cillie Rentmeister, Gender Studies, Fachhochschule Erfurt
Dr. Anne Ulrich, Heinrich-Böll-Stiftung e.V., Berlin
- Veranstalter*in
- Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin