Samstag, 24. November 2007 10.00 – 13.30 Uhr In meinem Kalender speichern

Frauen, Frieden und Sicherheit - UN Sicherheitsresolution 1325 (2000)

Öffentliche Podiumsdiskussion

FRAUEN AN DIE FRIEDENSFRONT?!
Die Resolution 1325 des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen wurde am 31. Oktober 2000 verabschiedet. Die Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen, so auch die Bundesrepublik Deutschland, werden darin aufgefordert, für eine stärkere Beteiligung von Frauen bei der Verhütung, Bewältigung und Beilegung von Konflikten Sorge zu tragen und eine geschlechtersensible Perspektive in der Friedens- und Sicherheitspolitik einzunehmen. Im Mittelpunkt der Podiumsdiskussion des Instituts für Politikwissenschaft der WWU Münster werden verschiedene Fragen stehen. Neben Entstehung und Bedeutung der Resolution soll vor allem ihre Umsetzung thematisiert werden. Wie ist sie auf nationaler Ebene durch die Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen, z. B. durch die Bundesrepublik, umgesetzt worden? Vielmehr noch: was haben die einzelnen Staaten versäumt, was muss unternommen werden? Wie ist die aktuelle Situation in den Krisen- und Kriegsgebieten weltweit? Sitzen Frauen, die in unterschiedlichster Weise von der Austragung von Konflikten betroffen sind, nun tatsächlich mit am Verhandlungstisch? Werden beide Geschlechter systematisch am Wiederaufbau nach Kriegen beteiligt?

ReferentInnen:
UTE SCHEUB (Frauensicherheitsrat, Frauenaktion Sheherazade),

DR. SIMONE WISOTZKI (Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung),

RUPRECHT POLENZ (MdB CDU, u. a. Vorsitzender
des Auswärtigen Ausschusses des d. Dtsch.Bundestages),

CHRISTOPH STRÄSSER (MdB SPD, u. a. Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe d. Dtsch. Bundestages),

MARION BÖKER (Beraterin für Menschenrechte und Genderfragen),

KARIN NORDMEYER (Vorsitzende des Komitees für UNIFEM in der Bundesrepublik Deutschland e.V.),

FRANZISKA DONNER (Leiterin des Berliner Büros
der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit mbH),

PROF. DR. CLAUS JANDER (Oberst d. R.), angefragt:

GITTI HENTSCHEL (Leiterin des  Gunda-Werner-Instituts für Feminismus und Geschlechterdemokratie in der Heinrich-Böll-Stiftung)
Flyer (PDF)
Veranstalter*in
Externe Veranstaltung