Donnerstag, 28. September 2006 20.00 – 22.00 Uhr In meinem Kalender speichern

Frauen - Körper - Bilder

Weiblicher Körper als Ware - Prostitution / sexuelle Dienstleistung ein ganz normaler Beruf?

Mit der überfälligen Legalisierung der Prostitution wurde zumindest juristisch endlich die Doppelmoral zwischen offensichtlich hoher (männlicher) Inanspruchnahme von käuflichem Sex und der gleichzeitigen gesellschaftlichen Verfemung der (zumeist weiblichen) Prostituierten aufgehoben.<br> <br> Heißt nun die Befürwortung der Legalisierung der sexuellen Dienstleisterinnen, wie sich Huren selbst bezeichnen, zugleich auch deren Anerkennung als eine Form weiblicher Emanzipation und Unabhängigkeit? In der Frauenbewegung sorgt die un/kritische Bewertung dieses Berufs für Irritationen und Konfusionen. Wir wollen gern mit Expertinnen zu diesem Thema diskutieren: <br> <br> Emilija Mitrovic aus Hamburg, Autorin einer Verdi-Studie zum Arbeitsplatz Prostitution<br> Professorin Margarete Steinhauer-Tjaden aus Kassel, die sich kulturhistorisch mit der gegenseitigen Bedingtheit von Ehe und Prostitution auseinandersetzt<br> Britta Brandau bei der Feministischen Partei, die den Prostituierten vorwirft, die tradierten patriarchalen Verhältnisse, einschließlich, der männlichen Gewalt und Definitionsmacht mit zu reproduzieren.<br>
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