Donnerstag, 12. Juni 2008 – Samstag, 14. Juni 2008 In meinem Kalender speichern

Frauenfragen sind Männerfragen sind Geschlechterfragen?

40 Jahre Neue Frauenbewegungen. – Und jetzt?

Feminismus ist wieder ein Thema. `An allem schuld!` finden die einen, einen `Neuen Feminismus` propagieren die anderen. Zum Teil wird heftig darüber gestritten, was die Neuen Frauenbewegungen (nicht oder falsch) gemacht haben. Es gibt wenig Wissen darüber, was sie gewollt und erreicht haben, und mit welchen Strategien sie ihre Ziele verfolgt haben. Was haben Männer mit und aus den Bewegungen gemacht? Wie sehen sie und die jungen und älteren Frauen heute die Ergebnisse und Auswirkungen?

Im Mittelpunkt dieser Tagung stehen Fragen nach Innovationskraft und Selbstreflexivität der Neuen Frauenbewegungen und nach ihren Wirkungen in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik. Dazu gehören auch geschlechterdialogische Anknüpfungspunkte und Debatten über Zukunftsvisionen der Geschlechterverhältnisse.

Die Beiträge und Diskussionen orientieren sich an folgenden Fragen: Welche unterschiedlichen Lernprozesse haben diese Bewegungen in Deutschland durchlaufen? Wie haben sich feministische, frauenpolitische und andere geschlechterpolitische Ansätze entwickelt und wie stehen sie zueinander? Welche Relevanz haben diese Veränderungsprozesse und neueren Ansätze für die heutige Gesellschaft? Welche innovativen Strategien, Organisations- und Politikformen ergeben sich daraus? Die Konferenz möchte Frauen und Männer aus Forschung, politischen Parteien, Verbänden und sozialen Bewegungen zusammenbringen und den Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis stärken.
 
TeilnehmerInnen:
Frauen und Männer aus Forschung, politischen Parteien, Verbänden und sozialen Bewegungen.

ReferentInnen: u.a.
Prof. Wang Zheng (China)
Prof. Dr. Ilse Lenz (Bochum)