- Freitag, 01. April 2011 – Freitag, 30. September 2011 In meinem Kalender speichern
Freiburg: Tschernobildung
Politische Vorträge, Seminare, Exkursionen
Mit unterschiedlichen Veranstaltungen in der Jugend- und Erwachsenenbildung werden die politischen Folgen des Unfalls von Tschernobyl beleuchtet. Eine große Rolle wird dabei die Frage nach der zukünftigen Rolle der Kernkraft in der europäischen Energiepolitik spielen. Die Landeszentrale für politische Bildung ist eine überparteiliche Einrichtung des Landes Baden-Württemberg. Ihr Ziel ist die Vermittlung von Wissen und von Verständnis für politische Prozesse und die gesellschaftliche Teilhabe möglichst vieler Menschen.
`Noch einmal von Tschernobyl reden nach langer Zeit` will die Landeszentrale für politische Bildung, im Rahmen einer Vortragsreihe, Exkursionen, Seminaren mit Publikum und Zuhörern, Referenten und Experten, Schülerinnen und Schülern. Dabei sollen vor allem aktuelle energiepolitische Fragen diskutiert werden. Was hat sich umwelt- und energiepolitisch seit 1986 verändert? Wie wird in Zeiten teuerer Energiepreise, politischer Unsicherheiten und Diskussionen um den Klimawandel die Kernenergie heute bewertet? Sind erneuerbare Energien eine effiziente und bezahlbare Alternative? Und wie realistisch ist eine einheitliche, sichere, wettbewerbsfähige und umweltverträgliche europäische Energiepolitik im Zeitalter der Globalisierung?
- Mit:
- Brigitte Behrens, Geschäftsführerin von Greenpeace
- Veit Bürger, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Öko-Institut Freiburg
- Dr. Erhard Eppler, ehemaliger Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit
- Thomas Hauser, Chefredakteur der Badischen Zeitung
- Hans-Peter Villis, Vorstandsvorsitzender der EnBW Energie Baden-Württemberg AG
Orte: Freiburg, Bad Uurach, Gösgen, Schönau