Diskussionsabend

Montag, 12. Oktober 2015 19.00 – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern

Diskussionsabend

Freie Theater- und Tanzszene in Hamburg

Grüner Salon 55

Hohe Subventionen für die etablierten Spielstätten, geringe Ausstattung für die Freie Szene? Ist Hamburg mit seinen Fördermaßnahmen auf dem richtigen Weg und würdigen wir die Verdienste der Freien Szene angemessen? Kurz vor dem Internationalen Kongress Freier Theater vom 15.-17. Oktober in Hamburg diskutieren wir die Situation vor Ort.

Seit Jahrzehnten gibt es eine große Differenz zwischen der staatlichen Förderung der großen Bühnen und den kleinteiligen, langwierigen Finanzierungswegen für Freie Bühnenprojekte (dazu zählen u.a. alle möglichen Theaterformen, Musikveranstaltungen, Performances sowie Kinder- und Puppentheater). Etwa 1.500 Darstellende Künstler/inn/en machen die sogenannte dritte Säule, das Freie Theater-, Musik- und Tanzleben lebendig. Obwohl sie häufig Unternehmer/in, Regisseur/in Produzent/in, PR-Manager/in und Top-Caster ihrer eigenen Kunst sind, können sie oft nicht davon leben. Im Gegensatz zu den vier subventionierten staatlichen Hamburger Häusern (Kampnagel, Staatsoper, Thalia Theater, Schauspielhaus) leben die meisten freien Künstler/inn/en trotz ihrer Professionalität und einem beachtlichen Zuschauerzuspruch vor allem vom Idealismus.

Wie viel Qualität in der Freien Szene steckt, das belegte u.a. eine 2012 erschienene wissenschaftliche Studie der Universität Hamburg, die in einer Potentialanalyse die Chancen und Möglichkeiten analysiert hat.
Wir wollen diskutieren, ob sich durch die Studie etwas verändert hat. Bei welchem Fördermodell würden Publikum und Künnstler/inn/en am meisten profitieren? Oder sind Hamburgs Förderanstrengungen für die Künstler/inn/en und Akteure der Freien Szene schon jetzt zukunftsfähig?

Zu Beginn eine kurze Theaterszene von „BühneBumm“, Kindertheater.

Mit:

  • Amelie Deuflhard  (Intendantin Kampnagel)
  • Caroline Sassmannshausen (Mitautorin Potentialanalyse "Freie Theater- und Tanzszene Hamburg")
  • Susanne Reifenrath (Dachverband freie darstellende Künste Hamburg e.V.)
  • Klaus Schumacher (Theaterregisseur und Leiter Junges Schauspielhaus Hamburg)
  • Moderation: Lars Janzen (Journalist)

Veranstaltungsort:

Deutsches SchauSpielHaus, Malersaal, Kirchenallee 39, 20099 Hamburg.  

Teilnahmebeitrag:        
5 €, erm. 3 €. (Schüler/innen, Student/inn/en, Transferempfänger/innen).
Kartenvorbestellung und -kauf direkt beim Schauspielhaus: 040-248713, kartenservice@schauspielhaus.de und an der Abendkasse.

Eine Kooperation der Heinrich-Böll-Stiftung mit Deutsches SchauSpielHaus Hamburg und  umdenken -  Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V.

Information:    
Christian Römer, E-Mail roemer@boell.de


 

Veranstaltungsreihe
Grüner Salon Hamburg
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Veranstalter*in
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Teilnahmegebühren
5 € / 3 € (ermäßigt)