- Samstag, 10. November 2007 10.00 – 17.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Fremdenfeindlichkeit, Rechtsextremismus und gesellschaftliche Gegenstrategien
Rechtsextremismus und rechtsextreme Einstellungen sind kein Randphänomen der Gesellschaft, sondern reichen bis weit in die Mitte der Gesellschaft hinein. Um diesen Entwicklungen entgegen zu wirken und die demokratischen Werte vor Ort zu stärken, ist die Zivilgesellschaft mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert. Die Strategie der NPD hat sich in der Vergangenheit sehr flexibel an die ostdeutschen Verhältnisse angepasst. Ihr Auftreten ist angepasst, moderat, versucht über Hilfsbereitschaft oder über Vereine in die Strukturen vor Ort zu gelangen. In vielen Orten ist diese Strategie sehr erfolgreich. Die rechtsextremen Gedanken und Ideen, auf die die NPD zurückgreifen kann, scheinen zunehmend gesellschaftsfähig zu werden. Immer noch sind viele Jugendliche gegenüber diesen Ideen anfällig, aber sie sind längst nicht die Einzigen. In diesem gesellschaftlichen Klima in Kleinstädten und Dörfern geht es darum unter Jugendlichen und Erwachsenen Terrain für die Demokratie zurück zu gewinnen.
Ziel des Seminars ist es, für die aktuellen Entwicklungen zu sensibilisieren und damit sich Wissen anzueignen, auf welche Strategien man sich vor Ort vorbereiten muss. Das Seminar vermittelt Basiswissen über Rechtsextremismus und über die Funktionsweise von rechtsextremen Strukturen vor Ort. Gemeinsam sollen gesellschaftliche Gegenstrategien erarbeitet und diskutiert werden.
Mit:
Toralf Staud (Journalist, Rechtsextremismusexperte),
Thomas Weidlich, Fauke Postel (Mobiles Beratungsteam)
- Veranstalter*in
- Landesstiftung Brandenburg