Dienstag, 17. Juli 2012 19.30 – 21.30 Uhr In meinem Kalender speichern

Fukushima und die Folgen

Welche Lehren werden gezogen - in Japan und bei uns ?

Die Stiftung Leben & Umwelt lädt ein...
Der Tsunami und der GAU im Atomkraftwerk Fukushima haben in Japan tiefe Spuren hinterlassen. Hunderttausende haben ihre Heimat verlassen müssen. Ganze Regionen sind für lange Zeit unbewohnbar geworden und zur Zeit ist kein einziges japanisches Atomkraftwerk mehr am Netz. In Deutschland ist der Atomausstieg besiegelt worden - auch wenn er vielen nicht schnell genug geht und die Energiewende nur schleppend voran kommt.

- Wie sieht es heute in Fukushima aus?
- Welche Lehren sind gezogen worden bzw. müssen noch gezogen werden?
- Welche Bedeutung hat die Anti-AKW-Bewegung in Japan in der Zwischenzeit gewonnen und
- welche Möglichkeiten der Kooperation bieten sich an?

Es berichten und diskutieren der leitende Bischof der evangelisch-lutherischen Kirche Japans, Yasuhiro Tateno, der seit der Tsunami- und Reaktorkatastrophe unermüdlich in der Region Fukushima tätig ist, um aufzuklären und sich für die Opfer einzusetzen - sowie die atompolitische Sprecherin der Grünen Bundestagsfraktion, Sylvia Kotting-Uhl aus Karlsruhe, die in den letzten Monaten mehrfach in Japan gewesen ist und die dortige Anti-AKW-Bewegung berät und unterstützt. Die seit Jahren in Japan erfolgreich musizierende Sopranistin Eilika Krishar, geboren in Aurich, Prof. Haruhito Kobayashi sowie Bernhard Wünsch (Piano), alle ebenfalls bewegt von den Ereignissen in Fukushima, sorgen für die musikalische Umrahmung.