- Donnerstag, 07. April 2011 18.00 – 20.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Gebietsreform in Thüringen - Zankapfel oder Zukunftsprojekt?
Diskussionsforum mit Christoph Matschie, Anja Siegesmund und Ralf Rusch
Seit Jahren wird in Thüringen über eine mögliche Gebiets- und Funktionalreform diskutiert: Welche Größe von Kreisen und Gemeinden sind auch angesichts des demografischen Wandels langfristig funktionsfähig? Welche Aufgaben soll einerseits das Land, andererseits die Kommunen zukünftig übernehmen? Welche öffentliche
Infrastruktur ist finanzierbar, wenn perspektivisch die Einnahmen speziell der ostdeutschen Länder durch das Auslaufen der Solidarpakt-Mittel abnehmen?
Noch immer unterscheiden sich die Antworten darauf deutlich: Die Einen sehen eine Gebietsreform als unvermeidlich an und versprechen sich davon langfristige
Einspareffekte zur Entlastung der öffentlichen Haushalte sowie dauerhaft lebensfähige Gebietskörperschaften. Die Anderen sehen keinen unmittelbaren Handlungsbedarf und verweisen auf die dezentrale Tradition Thüringens und die
Notwendigkeit leicht erreichbarer und bürgernaher Verwaltungsangebote.
Mit Beginn des Jahres 2011 hat sich die Diskussion über eine mögliche Gebietsreform in Thüringen wieder intensiviert. Die Friedrich-Ebert-Stiftung und
die Heinrich-Böll-Stiftung nehmen diese Debatte zum Anlass, um gemeinsam zur Diskussion über die Ziele, das Für und Wider sowie die Möglichkeiten und Grenzen
einer Gebiets- und Funktionalreform in Thüringen einzuladen.
Infrastruktur ist finanzierbar, wenn perspektivisch die Einnahmen speziell der ostdeutschen Länder durch das Auslaufen der Solidarpakt-Mittel abnehmen?
Noch immer unterscheiden sich die Antworten darauf deutlich: Die Einen sehen eine Gebietsreform als unvermeidlich an und versprechen sich davon langfristige
Einspareffekte zur Entlastung der öffentlichen Haushalte sowie dauerhaft lebensfähige Gebietskörperschaften. Die Anderen sehen keinen unmittelbaren Handlungsbedarf und verweisen auf die dezentrale Tradition Thüringens und die
Notwendigkeit leicht erreichbarer und bürgernaher Verwaltungsangebote.
Mit Beginn des Jahres 2011 hat sich die Diskussion über eine mögliche Gebietsreform in Thüringen wieder intensiviert. Die Friedrich-Ebert-Stiftung und
die Heinrich-Böll-Stiftung nehmen diese Debatte zum Anlass, um gemeinsam zur Diskussion über die Ziele, das Für und Wider sowie die Möglichkeiten und Grenzen
einer Gebiets- und Funktionalreform in Thüringen einzuladen.
- Veranstalter*in
- Landesstiftung Thüringen