Diskussion Mittwoch, 22. April 2015 /
Berlin

Gegen TTIP und CETA

Möglichkeiten und Grenzen der Einmischung auf beiden Seiten des Atlantik

Datum, Uhrzeit
Mi., 22. Apr. 2015,
19.30 – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Adresse
Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin
Schumannstr. 8
10117 Berlin
Veranstalter/in
Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin
Veranstaltungsreihe
Green Lecture

In Deutschland und vielen anderen europäischen Ländern schlagen die Wellen der Entrüstung über die geplanten Handelsabkommen mit den USA (TTIP) und Canada (CETA) hoch. Nicht nur finden die Verhandlungen hinter verschlossenen Türen statt und erfährt die Öffentlichkeit nur Häppchenweise, was zwischen den Vertretern der Staaten abgesprochen wird - auch die Inhalte der Verhandlungen – soweit sie denn Bekannt sind – werden von vielen europäischen Bürgerinnen und Bürgern nicht unterstützt.

Um die Verhandlungen zu stoppen haben sich mehr als 1.5 Millionen Menschen in verschiedensten europäischen Ländern für eine Europäische Bürgerbewegung ausgesprochen. Der aber wurde im September 2014 die formale Zulassung von der Europäischen Kommission verweigert.

Doch auch in den USA und Canada wehren sich Menschen gegen TTIP und CETA. Wie sich die sozialen Bewegungen jenseits des Atlantiks aufstellen, wie erfolgreich sie sind und welche großen Themen der Mobilisierung sie aufgreifen präsentiert an diesem Abend Maude Barlow, nationale Vorsitzende der größten Bürgerrechtsorganisation Kanadas „The Council of Canadians“.

Gemeinsam diskutieren Katharina Dröge, Sprecherin für Wettbewerbspolitik der Grünen Bundestagsfraktion, Maude Barlow vom Council of Canadians und Shefali Sharma von Institute for Agriculture and Trade Policy die Folgen, die TTIP und CETA für die Menschen auf beiden Seiten des Atlantiks haben werden, sowie Formen, Möglichkeiten und Grenzen des gemeinsamem Widerstandes und der Einmischung.

Die Aktivistin für Handels- und Gerechtigkeitsfragen Maude Barlow ist nationale Vorsitzende von The Council of Canadians, der größten Bürgerrechtsorganisation Kanadas, sowie Mitbegründerin des Blue Planet Projekts. Letzteres arbeitet weltweit daran, Wasser als öffentliches Gut zu erhalten. Mit ihr wollen wir darüber diskutieren, welche Rolle soziale Bewegungen heute spielen. Wie haben sich soziale Bewegungen in Kanada und Nordamerika entwickelt? Wie können sich soziale Bewegungen besser organisieren, um gehört zu werden?

Mit:

  • Maude Barlow, Council of Canadians
  • Katharina Dröge,  Sprecherin für Wettbewerbspolitik der Grünen Bundestagsfraktion
  • Shefali Sharma, Institute for Agriculture and Trade Policy
  • Barbara Unmüßig, Vorstand Heinrich-Böll-Stiftung

 

Ablauf
19:30 Uhr – 19:45 Uhr Begrüßung Barbara Unmüßig
19:45 Uhr – 20:15 Uhr Vortrag Maude Barlow
20:15 Uhr – 20:30 Uhr Kommentar von Katharina Dröge
20.30 Uhr – 20.40 Uhr Kommentar von Shefali Sharma
20:30 Uhr – 21:30Uhr Gespräch zwischen Maude Barlow, Shefali Sharma und Katharina Dröge

Hinweis: Diese Veranstaltung wird auch als Livestream übertragen.

Information:
Christine Chemnitz
Heinrich-Böll-Stiftung
Referentin für internationale Agrarpolitik
T +49-(0)30-285 34 – 312
E chemnitz@boell.de