Freitag, 05. September 2008 10.00 – 17.30 Uhr In meinem Kalender speichern

Gegenwind! Klimawandel + weltweite Armut! | Tageskonferenz

`Klimakatastrophe` hat es zum offiziellen `Wort des Jahres 2007“ gebracht. Laut UN-Klimarat (IPCC, 2007) ist die globale Durchschnittstemperatur in den letzten 100 Jahren bereits um 0,74 °C gestiegen. Extremwetterereignisse, Dürren und Überschwemmungen häufen sich für viele Millionen Menschen in den Ländern des globalen Südens. Der kenianische Umweltminister Kivutha Kibwana hat für sein Land den Klimawandel als das größte Hindernis zum Erreichen der UN-Millenniums- Entwicklungsziele zur Halbierung der Armut bezeichnet.

Stimmen der Menschen aus den betroffenen Ländern kommen bei der Diskussion jedoch oft zu kurz. Kleinbäuerinnen, Slumbewohner oder Fischer haben dem Klimawandel nur wenig entgegen zu setzen. Hierbei sind vor allem Frauen die Leidtragenden, da sie besonders von Armut betroffen sind.

Der Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen (VEN) möchte gemeinsam mit dem Insitut für Umweltkommunikation (INFU) der Leuphana Universität Lüneburg Frauen aus dem Süden zu Wort kommen lassen.

Für die Tagesveranstaltung haben wir neben Dr. Renée Ernst, der Beauftragten für die UN-Millenniumskampagne in Deutschland, Andrea Guzmán von der Organisation CENPROTAC (Centro de Promoción de Técnicas en Arte y Cultura) aus La Paz, Bolivien und Grace Mketto von INADES (Institut Africain pour le Développement Économique et Social) aus Dodoma/Tansania eingeladen. Sie werden aus erster Hand von den Auswirkungen des Klimawandels für die Menschen berichten und positive Maßnahmen zur Anpassung an veränderte Umweltbedingungen anbringen.

Wir laden niedersächsische Initiativen, Organisationen, Studierende und
interessierte Einzelpersonen herzlich ein, sich an diesem internationalen Meinungsaustausch zu beteiligen!
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