- Dienstag, 23. Mai 2006 10.30 – 16.30 Uhr In meinem Kalender speichern
Gender Mainstreaming im Städtebau. Ein ExWoSt-Forschungsfeld
Abschlussveranstaltung
Gender Mainstreaming, seit 2000
Bestandteil
der gemeinsamen Geschäftsordnung der
Bundesministerien, will die Perspektive der
Gleichstellung der Geschlechter in alle
Politikbereiche und (politischen)
Aktivitäten integrieren - damit müssen auch
die unterschiedlichen Lebenssituationen
sowie Bedürfnisse von Frauen und
Männern im
Städtebau berücksichtigt werden. Um die
Umsetzung in der Praxis zu erleichtern,
wurde das Modellvorhaben "Gender
Mainstreaming
im Städtebau" gestartet.<br>
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Aufbauend auf den Ergebnissen
vorangegangener Projekte konzentrierte
sich
das Forschungsvorhaben auf die konkrete
kommunale Praxis in ausgewählten
Modellstädten (Dessau,
Pulheim, Bremen). Dort wurden
übertragbare
Strategien zur Integration von Gender
Mainstreaming in das alltägliche
Verwaltungshandeln erarbeitet. Konkrete
Zielvereinbarungen und messbare
Erfolgskriterien (Indikatoren) spielten
dabei
eine tragende Rolle.<br>
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Ein erstes kurzes Fazit: Gender
Mainstreaming führt zur einer inhaltlichen
und prozessualen Qualifizierung von
Planungsprozessen. Die Erfassung der
Bedürfnisse der NutzerInnen, gezielte
Bedarfsanalysen, ein genaues Nachschauen
und Nachfragen und transparentere
Interessenabwägung erhöhen die
Passgenauigkeit und damit den effektiveren
Mitteleinsatz in der räumlichen
Planung.<br>
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Bei der Abschlussveranstaltung sollen die
Ergebnisse der Modellvorhaben einer
breiten
Öffentlichkeit vorgestellt und die Chancen
der neuen Gleichstellungsstrategie Gender
Mainstreaming offen und kritisch diskutiert
werden. Dazu möchten wir sowohl
diejenigen,
die sich schon immer gefragt haben, was es
mit dem sperrigen Begriff auf sich hat, als
auch die aktiven Expertinnen und Experten
des Themas herzlich einladen!<br>
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