Podiumsdiskussion Montag, 24. Februar 2020

Gender, Power, and Arms:

The Interlinkages between International Armament, Masculinities, and Discrimination

Datum, Uhrzeit
Mo., 24. Febr. 2020,
18.30 – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Adresse
Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin
Schumannstr. 8
10117 Berlin

english below

Vollständig autonome Waffen werden im Kontext der etablierten Geschlechter- und Machtnormen entwickelt. Normen, die über Jahrzehnte hinweg eine internationale Sicherheitsarchitektur geprägt haben, in der die Macht der Staaten durch ihre Fähigkeit (und Bereitschaft), militärische Macht zu zeigen und einzusetzen, definiert wird.
Während einige wenige Staaten des globalen Nordens - vor allem die USA und Russland - jeden Versuch blockieren, einen rechtsverbindlichen internationalen Verbotsvertrag für völlig autonome Waffen zu entwickeln, sind die meisten Befürworter eines solchen Verbots Länder des globalen Südens - aus Angst, noch mehr Macht zu verlieren.

Sowohl die Kampagne zur Beendigung von Killerrobotern als auch die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen sind internationale, von der Zivilgesellschaft geführte Kampagnen, die etablierte Geschlechter- und Machtnormen in Frage stellen. Die beiden Kampagnen, die vom CFFP gemeinsam mit der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit (WILPF) veranstaltet werden, laden Sie ein, die Zusammenhänge zwischen internationaler Aufrüstung, Diskriminierung, Männlichkeit und Geschlechterungleichheit zu diskutieren.

Bitte melden Sie sich hier für die Veranstaltung an.


Diese Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen der Heinrich-Böll-Stiftung und dem Zentrum für feministische Außenpolitik (CFFP).

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english version

Fully autonomous weapons are being developed in the context of established norms of gender and power. Norms that over decades have shaped an international security architecture, in which states’ power is being defined by their ability (and willingness) to display and use military power.
While a few states in the Global North – above all the USA and Russia – are blocking any attempts to develop a legally binding international ban treaty of fully autonomous weapons, the majority of those supporting such a ban are countries in the Global South – out of fear of losing even more power to influence.

The Campaign to Stop Killer Robots as well as the International Campaign to Abolish Nuclear Weapons are both international civil society-led campaigns challenging established norms of gender and power. Hosted by CFFP, together with the Women’s International League for Peace and Freedom (WILPF), the two campaigns invite you to discuss the interlinkages of international armament, discrimination, masculinities and gender inequality.

Please sign up for the event here.

 

This event is a collaboration between the Heinrich Böll Foundation and the Centre for Feminist Foreign Policy (CFFP).