Workshop Montag, 13. Mai 2019 /
Berlin

Generationsübergreifende Kommunikation für Frauen - Ladies wir müssen reden!

Reihe "100 Jahre Frauenwahlrecht - Wegbereiterinnen gestern und heute"

Datum, Uhrzeit
Mo., 13. Mai 2019,
19.00 – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Sprache
Deutsch
Veranstalter/in
Landesstiftung Berlin (Bildungswerk)
Rechtliches
Allgemeine Geschäftsbedingungen
Workshop von und mit Tanja Lepczynski

Die neue junge Kollegin wird für ihre vermeintliche Naivität belächelt, ebenso wie die ältere Kollegin für ihre Unwissenheit im Umgang mit den neuen Medien. Machen wir es uns damit nicht noch schwerer? Generationskonflikte sind häufig einer mangelnden Kommunikation und Integration geschuldet. Dabei wäre es so viel leichter, wenn wir unsere Erfahrungen und unser Wissen über die Generationen hinweg austauschen könnten, getreu dem Motto: eine Hand wäscht die andere. Barrieren zu brechen, zu verstehen und Erfahrungen anzuerkennen, sind Ziele dieses Abends. Doch wie schafft man einen Perspektivwechsel, Verständnis und Kompromissbereitschaft im Umgang miteinander? Und wie bekommt man das Gesagte verarbeitet? Dank vieler Wegbereiterinnen sind für Frauen heute alle Lebensmodelle denkbar und offen. Doch trotzdem hört der Kampf gegen Vorurteile und der "typisch weiblichen" Stigmatisierung sowie für ein gegenseitiges Verständnis nicht auf.

Tanja Lepczynski entwickelt mit Ihnen ein achtsames Miteinander und möchte die Idee von Mentorin-Partnerschaften zwischen jungen und älteren Frauen ausarbeiten. Tanja Lepczynski ist Publizistik- und Kommunikationswissenschaftlerin. Sie arbeitete 10 Jahre als Journalistin und Moderatorin in verschiedenen Medienunternehmen.

Veranstaltungsort:
EWA e.V.- Frauenzentrum, Prenzlauer Allee 6, 10405 Berlin
Der Zutritt zum EWA-Frauenzentrum ist ausschließlich Frauen* vorbehalten. Wir bitten um Verständnis.

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Eine Veranstaltung des Bildungswerks Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung in Kooperation mit dem EWA-Frauenzentrum.
Die Veranstaltung wird realisiert mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.

Zur Veranstaltungsreihe:
100 Jahre Frauenwahlrecht - Wegbereiterinnen gestern und heute
Wo stehen Frauen 100 Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechtes gesellschaftlich, beruflich und politisch


Was für junge, emanzipierte Frauen heute selbstverständlich ist, war in den vergangenen Jahrzehnten und Jahrhunderten undenkbar. Frauen im Beruf, in der Wirtschaft, Bildung oder als Akademikerinnen sind heutzutage nicht mehr wegzudenken. Ganz zu schweigen von Frauen in der Politik. Die Narration beschreibt noch 100 Jahre zuvor den unerbittlichen Kampf zur Einführung des Frauenwahlrechts, wie z.B. von Frauen wie Clara Zetkin oder Hedwig Dohm. Am 19. Januar 1919 wurde in Deutschland erstmalig von Frauen gewählt.

Was ist seitdem passiert? Wo stehen Frauen heute? Welchen Herausforderungen sehen sich Frauen heute gegeben über gestellt? Diese Veranstaltungsreihe stellt Wegbereiterinnen und feministische Vordenkerinnen vor und möchte aktuelle feministische Diskussionen aufgreifen, die generationsübergreifend diskutiert werden können.
Vorträge zu "Frauen in der APO" in Westdeutschland, "Frauen für den Frieden" im Osten, Feminismus und Digitalisierung, eine Lesung über 100 Jahre Frauenwahlrecht und ein Workshop zum Thema Empowerment, sind Themenschwerpunkte die wir in dieser Veranstaltungsreihe aufgreifen möchten. Ziel ist es spannende Diskussionsrunden zu begleiten, unterschiedliche Frauengenerationen zusammenzubringen und ein Netzwerk für zukünftige Wegbereiterinnen der Gleichstellung aufzubauen.