- Mittwoch, 21. November 2012 19.00 – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Gerechtigkeit für Ruanda, Versöhnung für Südafrika?
Perspektiven von Frauen und Männern in der Aufarbeitung nach gewaltsamen Konflikten
Mit politischen Umbrüchen gehen auch Transformationen des Rechtssystems eines jeweiligen Landes einher. Ein Rechtssystem im Übergang („Transitional Justice“) hat dann die Aufgabe, die Vergangenheit eines gewaltsamen Konflikts oder Regimes aufzuarbeiten. In diesem Rahmen wird neu über Recht und Unrecht geurteilt. Für die Zukunft von Gesellschaften spielt allerdings neben der Rechtsprechung die Versöhnung der ehemaligen Konfliktparteien eine zentrale Rolle. In Südafrika und Ruanda wurden mit den Wahrheitskommissionen bzw. dem ruandischen Pendant der Gacaca-Courts Wege eingeschlagen, die die Aussöhnung der Konfliktparteien zum Ziel haben. Sie sollen auf der Veranstaltung vorgestellt und diskutiert werden. Einen weiteren Schwerpunkt der Diskussion bildet die geschlechterdemokratische Perspektive auf Versöhnung und die Rolle von Männern und Frauen innerhalb der Aufarbeitungsprozesse.
Mit: Dr. Ben Khumalo-Seegelken – aufgewachsen in Südafrika, Institut für Evangelische Theologie und Religionspädagogik, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg;
Dieter Magsam, Berater für den Justizaufbau in Ruanda, Strafverteidiger, Hamburg
Dr. Rita Schäfer – Ethnologin, Essen;
Moderation: Lena Siemon – Afrikanistin, hbs Bremen
In Kooperation mit IKM, Frei(t)räume, Werkstatt 3
Mit: Dr. Ben Khumalo-Seegelken – aufgewachsen in Südafrika, Institut für Evangelische Theologie und Religionspädagogik, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg;
Dieter Magsam, Berater für den Justizaufbau in Ruanda, Strafverteidiger, Hamburg
Dr. Rita Schäfer – Ethnologin, Essen;
Moderation: Lena Siemon – Afrikanistin, hbs Bremen
In Kooperation mit IKM, Frei(t)räume, Werkstatt 3
- Veranstalter*in
- Landesstiftung Hamburg
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