- Samstag, 13. Oktober 2007 10.00 – 20.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Gerechtigkeit und Inklusion. Impulse aus dem Werk von Iris M. Young
Tagung
Die amerikanische Philosophin Iris Marion Young (1949-2006)
zählt zu den einflussreichsten Autorinnen der zeitgenössischen Politischen
Theorie, die ihr egalitäre, feministische und radikaldemokratische Impulse
verdankt. Zwei zentrale Motive aus ihrem Werk nimmt die Tagung Gerechtigkeit und
Inklusion auf: Die Inklusion in demokratische Prozesse und die Verbindung von
lokaler mit globaler Gerechtigkeit.
Iris Young schreibt über öffentlich zugängliche Debatten, an denen sich politisch Verantwortliche ebenso beteiligen wie Bürgerinnen und Bürger. Man unterbreitet einander Vorschläge, um sich gegenseitig von der besten Lösung für ein gemeinsames lokales Problem zu überzeugen. Wer achtet darauf, daß die Betroffenen tatsächlich teilnehmen? Wie kann dafür gesorgt werden, daß alle auch Gehör erhalten? Young macht eine Reihe von Vorschlägen, wie diejenigen einbezogen werden können, die zuvor eher am Rand standen.
Doch Young beschränkt ihre Überlegungen nicht auf die Region: Ihr Denken bewegt sich von der sozialen zur politischen Praxis, von der Nahbeziehung zur Weltpolitik, vom Lokalen zum Globalen. In ihrem letzten Buch, Global Challenges, schlägt sie neue Formen internationaler Beziehungen vor: Nicht der Weltstaat in Form globaler Institutionen ist ihr Ziel, sondern sie vertraut der Selbstorganisation regionaler Kollektive in dezentralen Strukturen.
Young fragt, ob Menschen in einem Teil der Welt die Arbeitsbedingungen im anderen Teil der Welt bedenken sollen und verbindet die Frage der Gerechtigkeit zunehmend mit der Frage der Verantwortung. Sie fordert dazu auf, Verantwortung für globale Gerechtigkeit zu übernehmen.
Mit:
Anne Philipps, London School of Economics
Elisabeth Conradi, Göttingen
Susanne Tönsmann, Bremen
Rainer Forst, Ffm
Regina Kreide, Ffm
Ina Kerner, Berlin
Oliver Flügel, Franziska Martinsen, Hannover
Barbara Holland-Cunz, Gießen
Herlinde Pauer-Studer, Wien
Dirk Jörke, Greifswald
David Owen, Southampton
Iris Young schreibt über öffentlich zugängliche Debatten, an denen sich politisch Verantwortliche ebenso beteiligen wie Bürgerinnen und Bürger. Man unterbreitet einander Vorschläge, um sich gegenseitig von der besten Lösung für ein gemeinsames lokales Problem zu überzeugen. Wer achtet darauf, daß die Betroffenen tatsächlich teilnehmen? Wie kann dafür gesorgt werden, daß alle auch Gehör erhalten? Young macht eine Reihe von Vorschlägen, wie diejenigen einbezogen werden können, die zuvor eher am Rand standen.
Doch Young beschränkt ihre Überlegungen nicht auf die Region: Ihr Denken bewegt sich von der sozialen zur politischen Praxis, von der Nahbeziehung zur Weltpolitik, vom Lokalen zum Globalen. In ihrem letzten Buch, Global Challenges, schlägt sie neue Formen internationaler Beziehungen vor: Nicht der Weltstaat in Form globaler Institutionen ist ihr Ziel, sondern sie vertraut der Selbstorganisation regionaler Kollektive in dezentralen Strukturen.
Young fragt, ob Menschen in einem Teil der Welt die Arbeitsbedingungen im anderen Teil der Welt bedenken sollen und verbindet die Frage der Gerechtigkeit zunehmend mit der Frage der Verantwortung. Sie fordert dazu auf, Verantwortung für globale Gerechtigkeit zu übernehmen.
Mit:
Anne Philipps, London School of Economics
Elisabeth Conradi, Göttingen
Susanne Tönsmann, Bremen
Rainer Forst, Ffm
Regina Kreide, Ffm
Ina Kerner, Berlin
Oliver Flügel, Franziska Martinsen, Hannover
Barbara Holland-Cunz, Gießen
Herlinde Pauer-Studer, Wien
Dirk Jörke, Greifswald
David Owen, Southampton
- Veranstalter*in
- Landesstiftung Hessen