- Freitag, 18. November 2005 17.00 Uhr – Samstag, 19. November 2005, 17.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Gerechtigkeits-Kongress
Nach der Wahl: Zur politischen Orientierungskraft eines umkämpften Ideals
Mit dabei sind u.a. die Journalistin
<b>Carolin Emcke</b>, die Philosophen
<b>Dieter Birnbacher</b> und <b>Rainer
Forst</b>, die Politiker <b>Renate
Künast</b>, <b>Erhard Eppler</b> und
<b>Reinhard Bütikofer</b>, die Soziologen
<b>Heinz Bude</b> und <b>Peter A.
Berger</b>, der Historiker <b>Paul
Nolte</b> und der Sprecher von
Attac <b>Sven Giegold</b>
<br><br>
Genau zwei Monate nach den
Bundestagswahlen wollen wir uns mit den
grundlegenden politischen
Orientierungen nach dem Gezeitenwechsel
beschäftigen. Dabei stellen wir den Begriff
der Gerechtigkeit ins Zentrum, denn hier
lassen sich wie nirgendwo anders die
Grundlagen und die Unterschiede der
politischen Strömungen festmachen.
<br><br>
Entlang welchen
Gerechtigkeitsvorstellungen
orientiert sich die sozialdemokratische
oder ökologische Linke unter den neuen
Bedingungen?
Kristallisiert sich auf konservativer Seite
ein eigener Begriff der Solidarität heraus
oder wird dieser peu à peu verabschiedet?
Und wie stellen sich die Liberalen zur
Forderung nach mehr
Gerechtigkeit.<br><br>
In den beiden Eröffnungsvorträgen am
Freitag fragen wir sehr grundätzlich: "Was
heißt Gerechtigkeit heute?" Welche
Orientierungskraft besitzt dieser Begriff
und welche Erweiterungen sind notwendig?
Mit Rainer Forst (Kontexte der
Gerechtigkeit) und Paul Nolte (Generation
Reform) ist es uns gelungen, zwei
Hauptprotagonisten der aktuellen
Gerechtigkeitsdebatte zu gewinnen.