Montag, 06. Februar 2017 18.00 – 20.00 Uhr In meinem Kalender speichern

Ruanda

Leben und Neuaufbau nach dem Völkermord

Der Völkermord in Ruanda liegt über 20 Jahre zurück und der zentralafrikanische Staat hat sich seitdem verändern und festigen können. Die grausamen Verbrechen des Jahres 1994 bedürfen jedoch nach wie vor der Aufarbeitung. Dazu hat Gerd Hankel das Buch „Ruanda – Leben und Neuaufbau nach dem Völkermord“ veröffentlicht, in dem er sich unter anderem mit der Bedeu-tung des Völkermords für das heutige Alltagsleben und mit der ruandischen juristischen Aufar-beitung befasst.

Hierzu veranstaltet umdenken Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V. einen Gesprächsabend mit dem Autor des Buches und dem Hamburger Rechtsanwalt Dieter Magsam, der sowohl als Jus-tizberater in Ruanda tätig war als auch Überlebende des Völkermordes vor europäischen Ge-richten vertritt. Dieser teilt die Perspektive Hankels nur bedingt. Die teils konträren Sichtweisen der Gesprächsteilnehmer auf die jüngere Geschichte Ruandas bieten damit eine vielverspre-chende Ausgangslage für einen interessanten Abend. Zu diesem möchten wir Sie herzlich einla-den.

Ort: Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, Von-Melle-Park 3

Mit:
Gerd Hankel - Autor von Ruanda – Leben und Neuaufbau nach dem Völkermord

Dieter Magsam - Rechtsanwalt und Justizberater (unter anderem auch in Ruanda)

Moderation: Sigrid Thomsen - Journalistin

 

Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.

 

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