Podiumsdiskussion
- Donnerstag, 02. Februar 2017 19.00 In meinem Kalender speichern
Globale Wirtschaft, globale Verantwortung?
Podiumsdiskussion
16. August 2012, Südafrika: 34 Minenarbeiter der Firma Lonmin werden von der Polizei erschossen. Sie hatten für höhere Löhne und bessere Unterkünfte demonstriert.
Das „Massaker von Marikana“ machte Schlagzeilen rund um den Globus. Marikana ist Teil des „Platingürtels“, der die Savanne nordwestlich von Johannisburg durchzieht. Das von der Minengesellschaft Lonmin geförderte Edelmetall wird zum überwiegenden Teil vom Deutschen Chemieriesen BASF aufgekauft und auch in Nienburg verarbeitet. Im hiesigen BASF-Werk kommt das Platin in der Fertigung von Emissionskatalysatoren zum Einsatz.
Wie hat der Weltkonzern BASF auf das Massaker reagiert? Wie sieht die Firma ihre Verantwortung?
Hat sich die Situation in Südafrika verbessert und wurden die Angehörigen der Opfer entschädigt?
Brauchen wir verbindliche Regeln für Menschen- und Arbeitnehmerrechte, für Umwelt- und Sicherheitsstandards in der globalen Lieferkette? Wie könnten diese aussehen und wie können wir sie erreichen?
Diese und damit zusammenhängende Fragen wollen wir mit Ihnen und den Podiumsgästen diskutieren.
Unsere Gäste sind:
Markus Dufner, Geschäftsführer beim Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre
Thorsten Pinkepank, BASF, Director Sustainability Relations Sustainability Strategy
Martin Lechler, Superintendent evangelisch-lutherischer Kirchenkreis Nienburg
Katja Keul, MdB (Bündnis 90 / DIE GRÜNEN), rechtspolitische Sprecherin und parlamentarische Geschäftsführerin
Moderation: Franziska Wolters, Stiftung Leben & Umwelt
Veranstaltungsort: Kulturwerk Nienburg, Mindener Landstraße 20
Veranstalter*in: Stiftung Leben & Umwelt / Heinrich-Böll-Stiftung Niedersachsen.
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