- Mittwoch, 18. Mai 2011 19.30 – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Grenzfälle
veranstaltet von `Konrad Adenauer Stiftung`
„Unerhörtes geschieht und Ungeschehenes wird sichtbar: nach 28 Jahren
wird die „Mauer” geöffnet. Sechs Fotografen der Wochenzeitschrift „Neue
Berliner Illustrierte (NBI)” machen sich auf, um das Verschwinden der
Grenzbefestigungen und deren Reste in ihren Bildern zu bewahren: Heinz
Dargelis, Eberhard Klöppel, Peter Leske, Werner Schulze, Bernd- Horst
Sefzik und Gerhard Zwickert. Sie teilen die Grenze unter sich auf, von
der Ostsee bis zum Vogtland und um West-Berlin herum. Jeder sieht etwas
anderes und jeder sieht es anders. Faszinierend, wie unterschiedlich die
Autoren ihren Gegenstand aufnehmen, mit welchen gestalterischen Mitteln
sie ihre Bilder formulieren. So verschieden die beteiligten Fotografen
sind – Alter, Herkunft, Biografie, berufliche Karriere – so
unterschiedlich war auch ihr Herangehen und die Akzente, die sie
setzten. In fotografischer Hinsicht ist das Wichtigste an der hier
versammelten Auswahl, dass die Bilder ein Puzzle ergeben, aus dem lange
unsichtbar Gewesenes sichtbar wird, in sachlicher, dass die gemeinsame,
systematische Unternehmung der sechs Fotografen einmalig ist.”
(Begleitband zur Ausstellung Grenzfälle, T.O. Immisch)
Begrüßung und Einführung
28 Jahre eingesperrt:
Diskussion
Gang durch die Ausstellung
Empfang
Konrad Adenauer Stiftung
Begrüßung und Einführung
Christian Schleicher
Stv. Leiter der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung
28 Jahre eingesperrt:
Vom Leben hinter der Mauer
Vortrag
Rainer Eppelmann
Vorsitzender der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Diskussion
mit
- Eberhard Klöppel, Fotograf
- Peter Leske, Fotograf
- Rainer Eppelmann
Moderation
Christian Schleicher
Gang durch die Ausstellung
Empfang