- Mittwoch, 17. Juni 2009 19.00 – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Grüne Wege aus der Autokrise: vom Autobauer zum Mobilitätsdienstleister
Die Produktions- und Absatzzahlen der Automobilbranche sind im ersten Quartal 2009 dramatisch eingebrochen. Doch die aktuelle Autokrise ist nicht nur eine Konjunkturkrise. Sie offenbart auch eine Strukturkrise der Branche: Denn der Klimawandel, die Endlichkeit der fossilen Ressourcen, aber auch ein verändertes Mobilitätsbedürfnis in den Metropolen erfordern andere Autos und eine andere Art der Mobilität.
Die Mobilitätsforscher Andreas Knie und Weert Canzler haben im Auftrag der Heinrich-Böll-Stiftung ein Strategiepapier erstellt mit dem Titel „Grüne Wege aus der Autokrise“. Darin analysieren die Autoren die aktuelle Krise und stellen ihre Vision von den „Mobilitätsprodukten der Zukunft“ für urbane Räume vor.
Das Elektroauto ist hier Bestandteil innovativer Mobilitätsdienstleistungen. Dank moderner IT-Technologien kann der Stadtbewohner zukünftig mit Hilfe des Mobiltelefons flexibel die Verkehrsträger zu wechseln: je nach Bedarf von Bus und Bahn ins Elektroauto und schließlich auf das Fahrrad.<?xml:namespace prefix = o /?>
Mit:
Winfried Hermann, MdB, verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe
Frank Iwer, Bezirkssekretär der IG Metall, Baden-Württemberg
Klaus Bräunig, Geschäftsführer, VDA
Dr. Weert Canzler, Leiter Projektgruppe Mobilität am WZB
Prof. Dr. Andreas Knie, Leiter Projektgruppe Mobilität am WZB
Moderation:
Ralf Fücks, Vorstand Heinrich-Böll-Stiftung
- Veranstalter*in
- Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin