- Samstag, 12. November 2005 10.30 – 18.15 Uhr In meinem Kalender speichern
Grüne Wirtschaft: Erfolge und Herausforderungen
Vor zehn Jahren wusste man sofort, wer
und was mit grüner
Wirtschaft gemeint ist: Ökolandwirte und
Bioläden. Seit jedoch
Lebensmittelhersteller mit nachhaltiger
Ausrichtung börsennotiert
sind und selbst Supermarktketten mit
fragwürdigen sozialen
Standards ihr eigenes Biolabel eingeführt
haben, verschwimmen
die Grenzen zunehmend.<br><br>
Hinzu kommen neue Herausforderungen
wie die Globalisierung
und eine dauerhaft hohe Arbeitslosigkeit,
die tief greifende
Auswirkungen auf unser wirtschaftliches
Handeln haben.<br><br>
In den vergangenen Jahren erweiterte sich
das Spektrum der
grünen Wirtschaft erheblich und reicht
inzwischen weit über die
etablierte Bio-Food-Branche und die
Anbieter erneuerbarer
Energien hinaus. Weil es um
Zukunftsmärkte mit großen
Potenzialen geht, werden
umweltfreundliche Dienstleistungen und
Produkte für Finanzdienstleister wie für
Unternehmen der
klassischen Industrie interessant.<br><br>
UnternehmensGrün, der Bundesverband
der grünen Wirtschaft,
und die Heinrich-Böll-Stiftung greifen diese
Entwicklung auf.Wir
möchten die anstehende Jahrestagung von
UnternehmensGrün
nutzen, um den Begriff „grüne Wirtschaft”
in seinen verschiedenen
Dimensionen zu beleuchten:<br><br>
Was bedeutet „grüne Wirtschaft” – und
wodurch unterscheidet sie
sich vom klassischen Wirtschaften? Welche
Kriterien sollten
ökologisch orientierte Unternehmen
erfüllen? Wie weit zahlt sich
ökologisches Wirtschaften aus? Welche
Bedeutung haben kleine
Unternehmen für die „green economy” und
wie können sie von
dieser Entwicklung profitieren?<br><br>
Mit:<br>
<b>Renate Künast,</b><br>
<b>Burkhard Remmers, Wilkhahn -
Wilkening +
Hahne GmbH + Co. KG</b><br>
<b>Ulf D. Posé, Ethikverband der
deutschen
Wirtschaft e.V.</b><br>
<b>Albrecht Graf von Hardenberg, GEXSi -
The Global Exchange for Social
Investment</b><br>
<b>Volkmar Spielberger, Naturata
Spielberger AG </b><br>
u.a.
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