Vortragsreihe Mittwoch, 26. Februar 2020 /
Hamburg

Hässlichkeit Verlernen - von künstlerischer Praxis und kolonialer Sehgewohnheit

2. Teil der Reihe "Ansätze zur Dekolonisierung der Gegenwart"

Urheber/in: Moshtari Hilal. All rights reserved.
Datum, Uhrzeit
Mi., 26. Febr. 2020,
18.00 – 20.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Adresse
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Veranstalter/in
Landesstiftung Hamburg (Umdenken)
Rechtliches
Allgemeine Geschäftsbedingungen

“Ansätze zur Dekolonisierung der Gegenwart“ und „Was hat das eigentlich mit uns zu tun?“ Der koloniale Blick reduziert die Welt auf eine Weltsicht. Unsere Veranstaltungsreihe beleuchtet die Auswirkungen dieser eingeschränkten Sicht auf unseren Alltag – in Bildung, Kunst und im öffentlichen Raum – und zeigt Möglichkeiten für eine alternative Erzählung auf.

Der 2. Teil „Hässlichkeit Verlernen - von künstlerischer Praxis und kolonialer Sehgewohnheit“ beschäftigt sich mit dem Blick auf das Andere bis hin zum Blick in den Spiegel - Blickregime und Sehgewohnheiten betreffen Fremd- und Selbstbilder. Wie können wir mit stigmatisierenden und stereotypen Darstellungsformen brechen? Wie stehen erlernte Vorstellungen vom Schönen mit dem Kolonialismus zusammen? Moshtari Hilal hinterfragt die Unschuld der Schönheit und zeigt Gewalt auf im Sehen und Gesehenwerden. Welche Rolle spielt die visuelle Kunst im Verlernen von Hässlichkeit? Kann Kunst ein Medium sein, durch das Dekolonisierungsprozesse herbeigeführt werden? Oder müssen die Kunst und Ästhetik selbst dekolonisiert werden?

Vortrag von und Gespräch mit Moshtari Hilal, visuelle Künstlerin

Moderation: Rena Onat, Kunst- und Medienwissenschaftlerin

Ort: MARKK Museum am Rothenbaum, Rothenbaumchaussee 64

Der Eintritt ist frei.
 

Weitere Veranstaltungen der Reihe “Ansätze zur Dekolonisierung der Gegenwart“

Mi 04. März I 18 Uhr
Zur Produktion und Aneignung der ‚Anderen‘ in europäischen Städten.
Vortrag von und Gespräch mit Dr. Noa K. Ha, TU Dresden, Zentrum für Integrationsstudien 

Eine Veranstaltungreihe von umdenken, Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg in Kooperation mit dem MARKK, Museum am Rothenbaum

Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg