Tagung Donnerstag, 21. November 2019 – Freitag, 22. November 2019 /
Düsseldorf

Haltung zeigen – Antifeminismus solidarisch begegnen

Netzwerk-Tagung auf dem factory Campus in Düsseldorf

Urheber/in: Photo by Jeremy Bishop . Public Domain.
Datum, Uhrzeit
Do., 21. Nov. 2019, 10.00 Uhr  –
Fr., 22. Nov. 2019, 17.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Teilnahmegebühren
Ticket Created with Sketch.
30€/Ermäßigt: 15€
Veranstalter/in
Landesstiftung Nordrhein-Westfalen
Rechtliches
Allgemeine Geschäftsbedingungen

Das gesellschaftspolitische Klima ist rauer geworden. Antifeministische und rechtspopulistische Zumutungen begegnen uns überall: im beruflichen Umfeld, bei (gesellschafts)politischem Engagement, im privaten Alltag oder im Internet. Egal wo - ob in der Sozialen Arbeit oder in pädagogischen Handlungsfeldern wie Kita, Schule, Erwachsenenbildung, ob in Wissenschaft und Forschung oder kommunaler Gleichstellungsarbeit, ob bei ehrenamtlicher Arbeit mit Geflüchteten, in der Kirchengemeinde oder bei gewerkschaftlicher Arbeit in und außerhalb des Betriebs: wenn wir Haltung zeigen wollen gegen antifeministische Abwertungen und Angriffe, wenn wir eintreten wollen für eine offene, feministische und liberale Gesellschaft, dann brauchen wir nicht nur Mut, sondern auch handlungsrelevantes Wissen, praktikable Strategien und Fähigkeiten diese umzusetzen – am besten solidarisch mit Gleichgesinnten.

Die Netzwerktagung gibt Einblicke in den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Forschung zu Antifeminismus und Rechtspopulismus. Sie bietet Raum, Erfahrungen im Umgang mit antifeministischen Angriffen in der eigenen beruflichen, ehrenamtlichen, politischen oder NGO-Praxis zu reflektieren und sich darüber auszutauschen. Es werden gemeinsam Strategien im Umgang mit Antifeminismus ausgewertet und weiterentwickelt. Die Beiträge und Impulse beziehen nach Möglichkeit intersektionale Perspektiven und Ansätze ein, insbesondere die Verquickung von Sexismus und (antimuslimischem) Rassismus.

u.a. mit Prof. Ursula Birsl, Dr. Floris Biskamp, Dr. Regina Frey, Dr. Thomas Gesterkamp, Prof. Annette Henninger, Andreas Kemper, Juliane Lang, Prof. Ilse Lenz, Dr. Heike Mauer, Peggy Piesche, Dr. Uta C.Schmidt, Francesca Schmidt

Zum Programm.

Veranstalter*innen:

Heinrich Böll Stiftung NRW, Gunda-Werner-Institut in der Heinrich-Böll-Stiftung und Stiftungsverbund der Heinrich-Böll-Stiftung

Daten:

Do, 21.11.2019 von 10-18 Uhr

Freitag, 22.11.2019 von 10-17 Uhr

Veranstaltungsort: Factory Campus, Erkrather Straße 401, 40231 Düsseldorf

Fachkontakt:
Linda Lieber (linda.lieber@boell-nrw.de), Heinrich Böll Stiftung Nordrhein-Westfalen

Henning von Bargen (vonbargen@boell.de), Gunda-Werner-Institut für Feminismus und Geschlechterdemokratie in der Heinrich-Böll-Stiftung

Hinweis zur Anmeldung:

Bitte geben Sie in der Bemerkungszeile an bei welcher Organisation/Institution Sie aktiv sind, arbeiten, studieren.

Bitten geben Sie ebenfalls gesondert in der Bemerkungszeile ein, ob Sie an einem der beiden Workshops "Argumentationstraining gegen antifeministische Äußerungen" teilnehmen möchten und ob am Donnerstag oder Freitag. Hier stehen nur jeweils 18 Plätze zur Verfügung.

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die extrem rechten Parteien oder Organisationen angehören, der extrem rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch sexistische, rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

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