- Mittwoch, 18. April 2007 20.00 – 23.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Handlungsmöglichkeiten der EU für eine Achtung des humanitären Völkerrechts im israelisch-palästinensischen Konflikt
Hilfsorganisationen
in verschiedenen EU-Mitgliedstaaten haben in den vergangenen Jahren
Empfehlungen erarbeitet, wie die EU und ihre Mitglieder konsequenter
ihrer Verpflichtung nachkommen können, für die Achtung des humanitären
Völkerrechts und der Menschenrechte in Israel und den palästinensischen
Gebieten Sorge zu tragen. Ein konkreter Erfolg dieser Arbeit war
beispielsweise die Beendigung der rechtswidrigen EU-Zollvergünstigung
für Waren aus Unternehmen in völkerrechtswidrigen israelischen
Siedlungen gemäß dem Assoziierungsabkommen zwischen der Europäischen
Gemeinschaft und Israel.
Weitere Anliegen waren und sind:
-
Wie kann die EU dafür sorgen, daß EU-finanzierte Projekte nicht
unbeabsichtigt zur Anerkennung, Beihilfe oder Unterstützung
menschenrechtsverletzender oder völkerrechtswidriger Maßnahmen
beitragen?
- Was müßte geschehen, um zu verhindern, daß
Forschungseinrichtungen und Unternehmen in völkerrechtswidrigen
Siedlungen weiter von EU-Fördermitteln profitieren können, etwa im
Rahmen des 7. Forschungsrahmenprogramms der Europäischen Gemeinschaft?
-
Wie müssen EU-Fördermaßnahmen zugunsten der palästinensischen
Bevölkerung zugeschnitten sein, damit sie im Einklang mit humanitärem
Völkerrecht stehen und die Tür zu friedlicher Konfliktbewältigung und
nachhaltiger Entwicklung offen halten?
- Veranstalter*in
- Landesstiftung Berlin (Bildungswerk)