- Donnerstag, 05. Oktober 2006 – Samstag, 07. Oktober 2006 In meinem Kalender speichern
Hannah-Arendt-Konferenz
Verborgene Tradition – Unzeitgemäße Aktualität?
Aus Anlass des <b>100. Geburtstages von
Hannah Arendt</b> veranstaltet die
Heinrich-Böll-Stiftung vom 5. bis 7.
Oktober gemeinsam mit dem Hannah
Arendt-Zentrum der Carl von Ossietzky
Universität Oldenburg und der
Justus-Liebig-Universität Gießen eine
3-tägige Konferenz in Berlin. <BR>In
Einzelvorträgen, Diskussionsrunden und
Debatten wird zwischen den verschiedenen
Traditionslinien, in denen Hannah Arendts
Denken steht und den aktuellen Zugängen
zu ihrem Denken eine Verbindung
hergestellt.<br>
<br>
Hannah Arendt ist geistig gereift in zwei
sich überkreuzenden Milieus: der
revolutionär und dekonstruktivistisch sich
gebenden Existenzphilosophie der
zwanziger Jahre und dem politisch-
kulturellen Zionismus. Ihre Lehrer Martin
Heidegger und Karl Jaspers haben sie in
die fundamentale Kritik der überlieferten
Metaphysik eingeführt. Ihre Freunde Ernst
Grumach, Kurt Blumenfeld, Hans Jonas
und andere haben sie mit einem Kontext
spezifisch jüdischer Tradition und
Geschichte des Denkens vertraut gemacht.
Zeit ihres Lebens standen Arendt wie auch
ihre Freunde in kritischer
Auseinandersetzung mit
diesem "zweifachen" Erbe, dessen Teile
sich aus heutiger Perspektive
auszuschließen scheinen.<br>
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<b>Mit</b>:<br>
Jerome Kohn, Hans Saner, Dana Villa,
Michael Ignatieff, Giorgio Agamben, Paolo
Flores d’Arcais, Otto Kallscheuer, Rainer
Forst, Gertrude Lübbe-Wolff, Daniel
Cohn-Bendit, Antonia Grunenberg, Stefan
Gosepath<br><br>
<b>Ausführliche Informationen</b> finden
Sie auf der <a
href="http://www.boell.de/de/01_event/45
59.html">Konferenz-Website</a>
Flyer als PDF (deutsch)
- Veranstalter*in
- Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin