- Montag, 08. Dezember 2008 19.30 – 22.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Hannah-Arendt-Preis 2008 an Victor Zaslavsky
`Klassensäuberung - Das Massaker von Katyn`
Gespräch mit Victor Zaslavsky,
dem Hannah-Arendt-Preisträger 2008.
Filmvorführung im Anschluß an das Gespräch:
„Katyn“ von Andrzej Wajda
Polen 2007, 118 min, polnische Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Victor Zaslavsky erhält den Hannah-Arent-Preis 2008 für sein Werk „Klassensäuberung – Das Massaker von Katyn“, das 2007 in deutscher Erstausgabe erschien.
„Bei den Morden von Katyn handelte es sich offensichtlich um eine Klassensäuberung, die auf die Vernichtung der polnischen Elite zielte“, so Prof. Antonia Grunenberg vom Vorstand des Hannah-Arendt-Preises für politisches Denken e.V. Erst nach dem Ende des Kalten Krieges habe Moskau offiziell eingeräumt, dass die Morde von Katyn auf das Konto der Sowjets gegangen waren. Unter Putin herrschte allerdings erneut die Tendenz, vom offenen Umgang mit den historischen Fakten abzurücken und alles zu verschweigen, was einer neuerlichen Glorifizierung der sowjetischen Geschichte im Wege stehen könnte.
Mit:
Victor Zaslavsky, Preisträger 2008, Soziologe, Professor für Politische Soziologie an der Free International University for Social Sciences, Rom, Buchautor
und
Wolfgang Templin, Publizist, Berlin
Sprache:
Englisch mit Übersetzung (konsekutiv)
Der Film: „Katyn“ von Andrzej Wajda
Nachdem Stalin den Osten Polens im September 1939 überfallen und okkupiert hatte, gerieten 240.000 polnische Soldaten in sowjetische Kriegsgefangenschaft. Im Frühling 1940 wurde die NKWD beauftragt, die gefangenen Offiziere zu liquidieren. Insgesamt fast 22.000 Personen wurden in den Wald verschleppt und durch Hinterkopfschuß ermordet. Andrzej Wajda hat in dem Film seine eigene Geschichte aufgearbeitet. Auch sein Vater wurde in Katyn ermordet.
Sprache des Films:
Polnische Originalfassung mit deutschen Untertiteln
In Kooperation mit dem Polnischen Institut Berlin
Mehr zum Hannah-Arendt-Preis 2008
Mehr zum Buch und dem Verlag Klaus Wagenbach Berlin
Mehr zum Film
Filmvorführung im Anschluß an das Gespräch:
„Katyn“ von Andrzej Wajda
Polen 2007, 118 min, polnische Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Victor Zaslavsky erhält den Hannah-Arent-Preis 2008 für sein Werk „Klassensäuberung – Das Massaker von Katyn“, das 2007 in deutscher Erstausgabe erschien.
„Bei den Morden von Katyn handelte es sich offensichtlich um eine Klassensäuberung, die auf die Vernichtung der polnischen Elite zielte“, so Prof. Antonia Grunenberg vom Vorstand des Hannah-Arendt-Preises für politisches Denken e.V. Erst nach dem Ende des Kalten Krieges habe Moskau offiziell eingeräumt, dass die Morde von Katyn auf das Konto der Sowjets gegangen waren. Unter Putin herrschte allerdings erneut die Tendenz, vom offenen Umgang mit den historischen Fakten abzurücken und alles zu verschweigen, was einer neuerlichen Glorifizierung der sowjetischen Geschichte im Wege stehen könnte.
Mit:
Victor Zaslavsky, Preisträger 2008, Soziologe, Professor für Politische Soziologie an der Free International University for Social Sciences, Rom, Buchautor
und
Wolfgang Templin, Publizist, Berlin
Sprache:
Englisch mit Übersetzung (konsekutiv)
Der Film: „Katyn“ von Andrzej Wajda
Nachdem Stalin den Osten Polens im September 1939 überfallen und okkupiert hatte, gerieten 240.000 polnische Soldaten in sowjetische Kriegsgefangenschaft. Im Frühling 1940 wurde die NKWD beauftragt, die gefangenen Offiziere zu liquidieren. Insgesamt fast 22.000 Personen wurden in den Wald verschleppt und durch Hinterkopfschuß ermordet. Andrzej Wajda hat in dem Film seine eigene Geschichte aufgearbeitet. Auch sein Vater wurde in Katyn ermordet.
Sprache des Films:
Polnische Originalfassung mit deutschen Untertiteln
In Kooperation mit dem Polnischen Institut Berlin
Mehr zum Hannah-Arendt-Preis 2008
Mehr zum Buch und dem Verlag Klaus Wagenbach Berlin
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- Veranstalter*in
- Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin