Mittwoch, 18. April 2012 19.30 – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern

„Hat Gott ein Geschlecht?“

Christliche und muslimische Überlegungen zum Frauenbild

Die Stellung der Frau im Islam und Christentum ist ambivalent. Diese Ambivalenz ergibt sich erst aus der Perspektive der Frauenemanzipation, die in Europa im ausgehenden 18 Jh. ihren Anfang nahm.

Die heiligen Schriften des Islams und des Christentums beinhalten die Gleichstellung von Mann und Frau. Blickt man jedoch auf das konkrete Leben der Frauen, weisen beide Religionen bis in die Gegenwart eine Ungleich-behandlung von Männern und Frauen auf, die sich nur zum Teil durch gesellschaftliche, z. B. patriarchale, Strukturen erklärt. .

In unserem Gesprächs- und Diskussionsabend wollen wir das Frauenbild im Koran und in der Bibel darstellen, die Stellung der Frau in den beiden monotheistischen Religionen beschreiben und über die Frage debattieren, welche Folgerungen sich daraus bis heute für das Frauenbild in unserer Gesellschaft ergeben.

Sie sind zu diesem Gespräch herzlich eingeladen.

P r o g r a m m

19:30 Uhr Begrüßung
Hubertus Staudacher

19.35 Uhr Hinführung und Diskussion

 Dr. Rabeya Müller (dt. Islamwissenschaftlerin und muslimische Theologien Institut für interreligiöse Pädagogik und Didaktik Köln)

Dr. Martina Bär (Katholische Theologin Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Erfurt)

Hasret Karacuban (Soziologin und Sprecherin des AK Grüne Muslim/innen in Nordrhein-Westfalen)

Moderation: Carsten Rose Radio (F.R.E.I. Erfurt)
Veranstalter*in
Landesstiftung Thüringen