Freitag, 22. Mai 2009 19.00 In meinem Kalender speichern

Helga Weissová ‚Zeichne, was Du siehst’: Zeichnungen eines Kindes aus Theresienstadt/Terezin | Zeitzeugengespräch

Vier Wochen nach ihrem zwölften Geburtstag, am 10. Dezember 1941, wurde Helga Weissová zusammen mit ihren Eltern in das Ghetto Theresienstadt deportiert. Dort verbrachte die Familie Weiss drei Jahre. Zunächste lebte Helga mit ihrer Mutter in der Dresdner Kaserne, dann kam sie allein in das Mädchenheim L410. „Zeichne, was Du siehst“, sagte Otto Weis zu seiner Tochter und so entstanden in den Jahren des Ghettos neben Tagebuchnotizen u¨ber 100 Zeichnungen, die dokumentarisch das Leben und Sterben im Ghetto Theresienstadt festhielten und die Illustration zu der im Ghetto geschriebenen Erzählung ihres Vaters: „Und Gott sah, daß es schlecht war“. Es war vor allem der Vater, der das ku¨nstlerische Talent seiner Tochter auch in Theresienstadt förderte.

Helga Weissová berichtet aus ihrem Leben und erläutert ihre Zeichnungen aus dem Ghetto Theresienstadt.
Veranstalter*in
Externe Veranstaltung
Anhänge