Gespräch Donnerstag, 18. Juni 2020

Hinter der Maske: Serbien, Kosovo und Montenegro

Aus unserer Reihe: Hinter der Maske - Europa in Zeiten von Corona

Europa. Urheber/in: Petra Zivkovic. All rights reserved.
Datum, Uhrzeit
Do., 18. Juni 2020,
17.00 – 18.30 Uhr In meinem Kalender speichern
Adresse
▶ Online-Veranstaltung

Veranstalter/in
Landesstiftung Hamburg (Umdenken)

Gespräche und Analysen aus den Auslandsbüros der Heinrich-Böll-Stiftung

Im fünften Teil der Reihe spricht Petra Zivkovic, Geschäftsführerin der Heinrich Böll Stiftung Hamburg, mit Simon Ilse, Leiter des Belgrader Büro der Heinrich-Böll-Stiftung mit Zuständigkeit für Serbien, Kosovo und Montenegro, über folgende Themen:

Welche Maßnahmen wurden in Serbien, Kosovo und Montenegro zur Bekämpfung der Corona Pandemie getroffen und wie ist der aktuelle Stand? Die Maßnahmen in Serbien wurden als unverhältnismäßig kritisiert, wie reagieren die politischen Parteien und die Bevölkerung? Und inwieweit wird  sich das auf die verschobenen Wahlen am 21. Juni auswirken?

Alle drei Länder streben den Beitritt zur EU an. Verändert die Corona-Pandemie den Verlauf der Beitrittsverhandlungen? Und sind Serbien und der Kosovo auf dem Weg, ihren Konflikt um Staatlichkeit und Grenzen beizulegen? Welche Rolle kann die EU bei der weiteren Bewältigung der Krise spielen?

Simon Ilse ist seit 2018  Büroleiter der Heinrich Böll Stiftung Serbien, Montenegro & Kosovo in Belgrad. Von 2014 - 2018 war er Programmkoordinator der Heinrich Böll Stiftung in Tunesien. Davor war er Berater der Ministerin im Staatsministerium Silke Krebs in Baden-Württemberg. Er studierte internationale und vergleichende Rechtswissenschaften an der University of London und Internationale Beziehungen an der TU Dresden und der Jawaharlal Nehru University in Neu-Delhi.

Zu unserer Reihe: Corona kennt keine Grenzen. Gleichzeitig werden in Europa die Grenzen geschlossen, die Staaten schotten sich voneinander ab. Wir wollen hinter die Maske blicken und zeigen, welche Auswirkungen die Pandemie in unterschiedlichen europäischen Staaten auf die Gesellschaft und Demokratie hat. In Gesprächen mit den Leiter*innen der Auslandsbüros der Heinrich-Böll-Stiftung bekommen wir Informationen aus erster Hand. Unsere Kolleg*innen sind bestens vernetzt und bekommen vor Ort mit, welche Auswirkungen das Virus hat. Wir haben bisher Gespräche mit  Istanbul, Sarajewo, Warschau, Kiew und Prag geführt und beenden die Reihe nun mit Belgrad.

Eine Anmeldung per E-Mail an pz@boell-hamburg.de mit dem Betreff "Serbien" ist erforderlich

Gefördert von der Landeszentrale für Politische Bildung Hamburg.